Meinl Bank: Richtigstellung zu aktueller Aussendung des Konsumentenschutzministeriums:

Wien (OTS) -

  • Bank weist Vorwurf der Täuschung der Öffentlichkeit strikt zurück
  • Konsumentenschutzministerium verwies in Presseaussendung vom 19. November 2009 explizit auf die Verantwortung der Finanzberater bei Wertpapierkäufen - dies entspricht Rechtsansicht der Meinl Bank

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In einer heutigen Aussendung des Konsumentenschutzministeriums im Zusammenhang mit MEL-Anlegerklagen wird das Ministerium mit folgender Aussage zitiert: "Die Meinl Bank versucht die Öffentlichkeit zu täuschen, wenn sie meint, dass das Konsumentenschutzministerium auf Seiten der Bank keine Verantwortung für den Skandal sehen würde". Die Bank hält dazu fest, dass sie den Vorwurf der Täuschung strikt zurückweist. In der Sache geht es um die Frage der Verantwortung der unabhängigen Finanzberater beim Verkauf von Wertpapieren.

Hier vertritt die Meinl Bank die Position des Gesetzgebers, nämlich, dass unabhängige Finanzdienstleister für ihre Beratungstätigkeit einzustehen haben. In einer gestrigen Aussendung der Meinl Bank wurde diese Position erneut festgehalten und darauf hingewiesen, dass das Konsumentenschutzministerium in dieser Frage die Rechtsmeinung der Bank vertritt. Dabei bezog sich die Meinl Bank auf eine Presseaussendung des Ministeriums vom 19. November 2009, wo im Zusammenhang mit einem MEL-Anlegerverfahren unter dem Titel:
"BMASK informiert: Erfolg der Konsumentenschützer gegen Vermittler von MEL Zertifikaten
Utl.: Unerfahrene Anleger müssen umfassend beraten werden - Berater sind für ihre Beratung verantwortlich"- Folgendes festgehalten wird:

Zitat: "Berater in der Pflicht Die ExpertInnen des Konsumentenschutzministeriums verweisen besonders auf die Verantwortung der BeraterInnen, denn das Berufungsgericht hat auch festgestellt, dass der Konsument auf die Richtigkeit der Angaben der Berater vertrauen durfte und keinen Grund hatte, aus den Hinweisen in den Formularen auf das Gegenteil zu schließen. Es sollte also sicher sein, dass der Berater für seine Beratung verantwortlich ist und dafür einzustehen hat." Zitat Ende.

Aus diesem Zitat gehe klar hervor, dass sich die Rechtsmeinung der Bank und jene der ExpertInnen des Ministeriums in der Frage der Verantwortung der Finanzberater decken; darauf habe die Bank im Zuge einer gestrigen Aussendung hingewiesen, nicht mehr und nicht weniger, hieß es aus dem Institut. Von Seiten der Meinl Bank wurde abschließend der Hoffnung Ausdruck verliehen, dem Konsumentenschutzministerium bei der Aufklärung eines Missverständnisses behilflich gewesen zu sein.

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