Fekter und Haslauer: Mit Sicherheit für Salzburg

Innenministerin und Salzburgs LH-Stv. Haslauer bei Auftakt zu einer landesweiten Sicherheits-Initiative auf Gemeindeebene

Salzburg, 14. Jänner 2010 (ÖVP PD) „Innenministerin Maria Fekter hat für Salzburg den richtigen Weg eingeschlagen. Ich danke für die starke Unterstützung, die sie Salzburg zukommen lässt. Durch den Dialog mit dem Innenministerium konnten eine Reihe von Meilensteinen in Salzburg gesetzt werden“, sagt Salzburgs Landeshauptmannstellvertreter Wilfried Haslauer heute und verweist auf die verstärkte Ausbildung von Polizisten für Salzburg: Im Jahr 2010 werden 74 Exekutivbeamtinnen und Exekutivbeamte mit der Polizeischule fertig. „Den Polizistinnen und Polizisten Salzburgs danke ich für ihren Einsatz und dafür, dass sie die neuen zusätzlichen Ressourcen, die sie nun an der Hand haben, optimal nützen. Ich gratuliere zu den sehr erfreulichen Aufklärungsergebnissen und zur erfolgreichen Arbeit im vergangenen Jahr“, sagt Haslauer. ****

Es wäre aber das falsche Signal, nun die Hände in den Schoß zu legen. Salzburg brauche noch mehr Sicherheit: „In den Gemeinden nehmen die Menschen besonders aktiv an Sicherheitsfragen Anteil.
Ich habe gemeinsam mit den ÖVP-Bürgermeistern beschlossen, in den kommenden Monaten in örtlichen Sicherheitsveranstaltungen aktiv auf die Bürgerinnen und Bürger zuzugehen, um aktuelle Fragen zu erläutern, die von der öffentlichen Sicherheit bis hin zu persönlichen Anliegen der Salzburger reichen“, berichtet Landeshauptmann-Stv. Wilfried Haslauer. Die Bürgermeister erfahren rasch, wo der Schuh drückt und können schnell auf neue Umstände reagieren. Postenkommandanten und die Polizei vor Ort kennen wiederum die Sicherheitssituation im Ort am besten: „Deshalb wird die örtliche Polizei voll in die Sicherheitsveranstaltungen eingebunden. Die Verbesserung des persönlichen Sicherheitsgefühls ist ein wichtiges Anliegen. Dabei helfen besorgten Bürgern vor allem Unmittelbarkeit sowie zeitliche Nähe und nicht langwierige bürokratische Entscheidungen. Den Weg der billigen Panikmache lehne ich strikt ab. Den Dialog von Bürgern mit Bürgermeistern, Polizei und weiteren Sicherheitsexperten fördern, um Vertrauen weiter aufzubauen – das ist der richtige Weg“, sagt Haslauer. Unter dem Motto „Mit Sicherheit für Salzburg“ können die Salzburgerinnen und Salzburger in den Gemeinden direkt von den Veranstaltungen profitieren, Anliegen, Sorgen und Fragen formulieren. „Kein Thema soll tabu bleiben“, betont Wilfried Haslauer. „Ich bedanke mich bei Sicherheitsdirektor Franz Ruf und bei Landespolizeikommandant Ernst Kröll, die die Bürgermeister bei dieser Initiative tatkräftig unterstützen.

Haslauer bittet die Salzburgerinnen und Salzburger, das Angebot zu nützen und an den Sicherheitsabenden 2010 in den Gemeinden teilzunehmen. „Jeder ist willkommen, Fragen zum Thema Sicherheit zu stellen, Kritik zu üben und Anregungen zur örtlichen und regionalen Sicherheit zu äußern. Ich lade alle herzlich ein, zu den Sicherheitsabenden 2010 zu kommen, um den Dialog mit der Gemeinde und der Polizei zu vertiefen, und Anregungen für die persönliche Sicherheit zu erhalten“, formuliert Wilfried Haslauer die Zielrichtung der Initiative „Mit Sicherheit für Salzburg“.

Österreich zählt zu den sichersten Ländern der Welt. Laut einem Ranking des World Economic Forum liegt Österreich bei der Sicherheit und beim Schutz von Eigentum unter 133 Ländern an sechster Stelle. Anlässlich ihres heutigen Besuchs in Salzburg nannte Innenministerin Maria Fekter ihr ambitioniertes Ziel:
„Österreich soll das sicherste Land der Welt mit der höchsten Lebensqualität werden. Dafür habe ich zwei Schwerpunkte: den Rückgang der Kriminalität und ein geordnetes Fremdenwesen“, stellt Innenministerin Fekter fest.

Die Kriminalprävention gewinnt im Rahmen der Kriminalitätsbekämpfung immer mehr an Bedeutung. Durch präventive Maßnahmen werden Straftaten nicht nur im Vorfeld verhindert und damit die Sicherheit erhöht, vor allem wird das subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung nachhaltig verbessert. Die Spezialisten der Kriminalprävention bieten der Bevölkerung kostenlose und objektive Beratungen in den Themenbereichen

  • Eigentumsprävention und Sicherheitstechnik
  • Vorbeugung von Jugendkriminalität
  • Suchtprävention
  • Prävention bei Beziehungsgewalt sowie Opferhilfe

Es sei klar erkennbar, dass offensive Aufklärung in der persönlichen Lebensumgebung der Bürgerinnen und Bürger vor Gewalt und Kriminalität ganz allgemein schützt. „Ich bin froh, dass LH-Stv. Wilfried Haslauer wieder einmal die Initiative ergriffen hat und die Bürgerinnen und Bürger in den Salzburger Orten zum Sicherheitsdialog eingeladen werden. Ich will, dass die Menschen in Salzburg Sicherheit erleben. Dafür arbeiten wir gemeinsam. Eine lebendige Demokratie braucht Sicherheit und ein friedliches Miteinander – Wilfried Haslauer und die beteiligten Bürgermeister sorgen mit der Initiative vor, denn eine funktionierende Demokratie ohne ausreichende Sicherheit gibt es nicht. Das Salzburger Beispiel zeigt: Die Polizei in den Orten und Städten ist der wichtigste Sicherheits-Dienstleister im Land. Daher ist die bewusste Stärkung des Dialogs von Bürgern mit den Gemeinden, den Bürgermeistern und den Experten der Polizei eine hervorragende Initiative, die ich außerordentlich begrüße und von der ich mir ganz besonders eine berechtigte Verbesserung des Sicherheitsgefühls der Salzburgerinnen und Salzburger erwarte“, betont Innenministerin Maria Fekter.

Bei den Sicherheitsgesprächen in den Gemeinden erfolgt eine wichtige Verknüpfung von örtlicher Sicherheitspolizei (Bürgermeister) und "überörtlicher" Sicherheitspolizei (Sicherheitsexekutive). In der Landeshauptstadt Salzburg wird die allgemeine Kriminalstrategie seit geraumer Zeit mit Sicherheitsgesprächen in den verschiedenen Stadtteilen ergänzt und von den Verantwortungsträgern Harry Preuner und Stadtpolizeikommandant Manfred Lindenthaler mit großem Erfolg umgesetzt. Das beweist auch die Entwicklung der Aufklärungsquoten von 30,0 Prozent (2006) auf stolze 42,5 Prozent im Jahr 2009.

Mit den verstärkt eingebundenen Bürgermeistern werden die Präventionsexperten des kriminalpolizeilichen Beratungsdienstes und einmal pro Bezirk auch der Sicherheitsdirektor und der Landespolizeikommandant mit der örtlichen Bevölkerung in einen Sicherheitsdialog treten. „Dieser Weg der Kommunikation, den die Bürgermeister auf Initiative von Wilfried Haslauer nun gehen, ist eine wichtige Ergänzung zur allgemeinen Kriminalstrategie 2010 und wird das Bundesland Salzburg noch sicherer machen", ist Innenministerin Maria Fekter überzeugt.

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