ÖH und Universität sichern 2 Millionen für Salzburgs Studierende

Nach der letzten Verhandlungsrunde einigten sich ÖH und Universität Salzburg am Mittwoch auf ein Konzept zur Verwendung der 2 Hahnmillionen

Wien (OTS) - Heute Mittag fanden die Schlussverhandlungen der Österreichischen
HochschülerInnenschaft (ÖH) Salzburg mit dem Rektorat der Universität Salzburg um die Verwendung der Hahnmillionen statt. Als Reaktion auf die Studierendenproteste gab das Wissenschaftsministerium im Herbst 2009 rund 34 Millionen frei. Davon gehen 2 Millionen an die Uni Salzburg, die Rektorat und ÖH beim Ministerium beantragen müssen.

"Die freigegebenen Mittel sind nur ein Bruchteil jenes Betrags, den Minister Hahn den Unis vorenthält", kritisiert Svjetlana Vulin vom Vorsitzteam der ÖH Salzburg (Verband sozialistischer StudentInnen). "Die 2 Millionen reichen nicht ansatzweise aus, um die Uni Salzburg angemessen zu finanzieren. Daher müssen die Mittel im Sinne der Studierenden optimal eingesetzt werden."

Nach mehreren Verhandlungsrunden wurden zentrale Forderungen der GRAS-VSSTÖ ÖH-Exekutive erfüllt: "Wir haben die Einführung der Sommer- und Winteruni erreicht", freut sich Elisabeth Piller vom ÖH-Vorsitzteam (Grüne & Alternative StudentInnen). "Jeweils im September und Februar werden Lehrveranstaltungen geblockt abgehalten, die von den Studierenden besonders stark nachgefragt werden. Dadurch werden Engpässe bei den Studienplätzen abgebaut und die Studienverhältnisse spürbar verbessert", so Piller.

"Neben massiven Investitionen in die technische und räumliche Infrastruktur der Universität werden die Öffnungszeiten der Uni-Bibliotheken ausgedehnt", resümiert Tatjana Markl vom Vorsitzteam (GRAS).

"Das ist natürlich nur der Tropfen auf dem heißen Stein", bedauert Heinrich Schmiedinger, Rektor der Uni Salzburg, "Die wirklichen Probleme, wie die schlechten Betreuungsverhältnisse, können wir dadurch nicht verändern."

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