Keck: "Unsinnige Tierquälerei ohne jeden wissenschaftlichen Wert"

SPÖ-Tierschutzsprecher kritisiert Ötztaler Lawinenversuche mit Schweinen

Wien (OTS/SK) - Schockiert zeigt sich SPÖ-Tierschutzsprecher Dietmar Keck über die heute, Donnerstag, publik gewordenen Tierversuche im Ötztal in Tirol. "In Vent im Ötztal. Werden 29 Schweine lebendig in den Schneemassen einer simulierten Lawine begraben. Die Tiere kommen dabei qualvoll ums Leben. Und dies für einen pseudowissenschaftlichen Versuch ohne jeglichen Nutzen", so Keck, der den sofortigen Stopp dieser "unsinnigen Tierquälerei ohne jeden wissenschaftlichen Wert" fordert. Seit Jahrzehnten sei, aufgrund vieler tragischer Lawinenunfälle bekannt, wie sich das "Verschüttetwerden" auf den menschlichen Körper auswirkt. "Statt das Quälen von 29 hochsensiblen, leidensfähigen Lebewesen zu finanzieren, wäre es sinnvoller, die Mittel in die Weiterentwicklung von Lawinensuchgeräten und in die Aufklärung von Alpinsportlern zu investieren," betont der SPÖ-Tierschutzsprecher. Als erschütternd bezeichnet Keck den Umstand, dass dieser "unsinnige Versuch" angeblich vom Wissenschaftsministerium abgesegnet wurde: "Ich fordere vom Wissenschaftsministerium die sofortige Aufklärung ob und warum diese sinnlose Grausamkeit genehmigt wurde." **** (Schluss) sv

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