Rudas: Strache weiter auf Tauchstation

FP/FPK-Bundesparteivorsitzender soll endlich in Erscheinung treten und sich zu den Parteispenden-Vorwürfen äußern

Wien (OTS/SK) - Der Kärntner FPK-Obmann Scheuch soll laut der aktuellen Ausgabe des Magazins "News" in einen Parteispenden-Skandal verwickelt sein. Ein russischer Investor habe in seine Partei investiert, dafür habe ihm Scheuch angeblich zur Staatsbürgerschaft verholfen. "Straches neuer Kumpan Scheuch scheint also nicht der Saubermann zu sein, für den er sich ausgibt. Strache sollte endlich in Erscheinung treten und sich zu den Parteispenden-Vorwürfen gegen Scheuch äußern. Er zieht es allerdings vor, weiter auf Tauchstation zu bleiben", so SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas. ****

"Nicht, dass es eine große Überraschung wäre, dass FPÖ-BZÖ-FPK einmal mehr für einen Skandal sorgen, aber dass sich Strache jetzt im Hintergrund hält und sich nicht erklärt, darf nicht sein", kritisierte Rudas. "Es muss ganz genau aufgeklärt werden, was es mit den Parteispenden aus Russland auf sich hat und wer darin verwickelt war. Ich gehe davon aus, dass sich Strache die Wiedervereinigung des dritten Lagers gut überlegt hat, daher muss er jetzt als Bundesparteivorsitzender auch dazu stehen und sich zu den Vorwürfen äußern", fordert die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. (Schluss) bj

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