Bures/Leitner: Nebenbahn- und Finanzierungseinigung eröffnet neue Chancen für öffentlichen Nahverkehr in Niederösterreich

St. Pölten, - (OTS/SPI) - "Die heute zwischen dem Infrastrukturministerium, dem Bundesland Niederösterreich und den ÖBB erzielte Einigung zur Übernahme der Nebenbahnen bzw. zur Finanzierung wichtiger Nahverkehrsleistungen der ÖBB eröffnen generell für den Nahverkehr in Niederösterreich neue Chancen", so Infrastrukturministerin Doris Bures und Niederösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Sepp Leitner. "Nicht nur die Pendlerinnen und Pendler können sich über finanzielle Absicherung freuen, auch viele Gemeinden entlang von Nebenbahnen, deren Zukunft höchst ungewiss war, können aufatmen", betont Leitner. ****

"Dass das Land NÖ nun doch mehr Geld für den öffentlichen Nahverkehr in die Hand nimmt, ist höchst erfreulich, waren doch die ursprünglichen Festlegungen des verantwortlichen Nahverkehrsreferenten genau gegenlautend. Die schrittweise Anhebung der NÖ-Beiträge für den Schienennahverkehr auf bis zu 26,8 Millionen Euro im Jahr 2013 ist zur Absicherung des bestehenden Angebots notwendig", so LHStv. Leitner, der sich überdies für Fahrplanverbesserungen ausspricht, wie sie seitens der Pendlerinnen und Pendler für viele Strecken gewünscht werden.

Zufrieden zeigt sich Leitner auch über die Übernahme der Nebenbahnen durch das Land. "Seitens der SPNÖ haben wir eine derartige Lösung seit Monaten gefordert, nun wird sie umgesetzt. Selbstverständlich kommt hier auf das Land noch viel Arbeit zu. Nicht nur die Investitionen, sondern auch die neuen Fahrplankonzepte und vor allem auch die berufliche und arbeitsrechtliche Zukunft der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen abgeklärt werden. Im Letzteren ist die Gewerkschaft sicher ein konstruktiver Partner. Negativ ist jedenfalls anzumerken, dass es bei einigen Bahnen noch keine konkreten Festlegungen bzw. Planungen über die Weiterführung von Strecken bzw. Teilstrecken gibt. Die Übernahme der Eigentumsrechte bedeutet ja schlussendlich nicht zwingend, dass die betroffenen Bahnen weitergeführt werden. Zudem sind hier klare Konzepte zur Weiterentwicklung der Bahnen - mit engster Einbindung der lokalen Akteure, Gemeinden und Initiativen, wie auch der Tourismuswirtschaft - einzufordern", so Leitner.

Unisono mit der Infrastrukturministerin betont er die Wichtigkeit des rund 140 Millionen Euro umfassenden Investitionspakets. "Damit können in den nächsten Jahren nicht nur wichtige Impulse für die Wirtschaft gesetzt werden, die Attraktivität des Nahverkehrs wird auf vielen Strecken zunehmen. Damit können auch touristisch wichtige Bahnverbindungen abgesichert werden, was in vielen Gemeinden und Regionen für ein Aufatmen sorgen wird", so Leitner.

"Letztlich ist es gelungen, in Niederösterreich seit vielen Jahren bestehende Probleme im Bereich des Nahverkehrs zu einer tragfähigen und zukunftsträchtigen Lösung zusammenzufassen. Niederösterreich war ja das letzte Bundesland, wo bis heute eine Einigung betreffend der Nahverkehrsfinanzierung mit dem Bund und den ÖBB ausständig war", so LHStv. Leitner und Bures abschließend.
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