"MEL-Skandal" - Konsumentenschützer arbeiten Hand in Hand

Spaltungsversuch der Meinl-Bank geht ins Leere

Wien (OTS/BMASK) - Die Meinl Bank hat gestern in einer Presseaussendung behauptet, dass das Konsumentenschutzministerium in wesentlichen Punkten die Rechtsansicht der Meinl Bank bestätigen würde. Das Gegenteil sei der Fall: Die Konsumentenschützer des Ministeriums, der Arbeiterkammer und des Vereines für Konsumenteninformation (VKI) arbeiten bei der Aufklärung und Aufarbeitung des MEL-Skandals eng zusammen. Der Spaltungsversuch der Meinl Bank gehe ins Leere, stellte das Konsumentenschutzministerium klar.****

Der Oberste Gerichtshof habe in vielen Punkten einer Einstweiligen Verfügung der Arbeiterkammer gegen die Meinl Bank Recht gegeben. Zahlreiche Aussagen in Prospekten wurden als irreführend eingestuft. Der VKI konnte im Sommer 2009 einen ersten Musterprozess gegen einen MEL-Vermittler in erster Instanz gewinnen. Zahlreiche weitere Verfahren sind gerichtsanhängig.

"Die Meinl Bank versucht die Öffentlichkeit zu täuschen, wenn Sie meint, dass das Konsumentenschutzministerium auf Seiten der Bank keine Verantwortung für den Skandal sehen würde", heißt es aus dem Ministerium. "Im Zuge des MEL-Skandals haben viele Kleinanleger ihr Erspartes verloren. Es ist Aufgabe der Gerichte, zu klären, wer dafür zur Verantwortung gezogen wird. Diese Aufklärung wird von den Konsumentenschützern in alle Richtungen befördert werden", so abschließend die Erklärung des Ministeriums. (Schluss)

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