ÖH Uni Wien: Wünsche der ÖH Uni Wien zur Verwendung der "Notfallgelder" übernommen

Vorsichtige Zufriedenheit über das Ergebnis der Verhandlungen von Seiten der HochschülerInnenschaft der Universität Wien

Wien (OTS) - Nach den heutigen Gesprächen zwischen dem Rektorat
und der Österreichischen HochschülerInnenschaft der Universität Wien steht der Verwendungszweck für 9,675 Mio. EUR. fest. Das Geld aus Hahns Ministerreserve fließt in die Lehre.

"Ein Frauenfördeungsrbeirat wird eingerichtet und ein Budget von 50 000 EUR. zur Verfügung gestellt. Dieses Gremium soll die Umsetzung von konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Frauen in Studium, Lehre und Forschung ermöglichen. Es ist gut zu sehen, dass der Einsatz der ÖH Uni Wien für Gleichbehandlungspolitik Früchte trägt.", so Flora Eder vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.

Oona Kroisleitner vom Vorsitzteam: "Besonders erfreulich ist die Verwendung der Mittel für belastete Studienrichtungen. Für die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft wurden 4 neue Professuren zugesichert, diese werden das miserable Betreuungsverhältnis enorm verbessern. Auch die zwei neuen Professuren und zusätzlichen Stellen für StudienassistentInnen auf der Internationalen Entwicklung werden einen großen Beitrag zur Verbesserung der katastrophalen Studienbedingungen leisten".

"Nicht vergessen darf man die Veränderungen, die die Verwendung der Gelder für internationale StudentInnen bringen wird. Zusätzlich zu einem in Planung befindlichen Erweiterungscurriculum Deutsch als Wissenschaftssprache, werden ein bis zwei senior lecture Stellen für weitere Deutschkurse eingerichtet, womit längst fällige Veränderungen eintreten werden" schließt Veronika Helfert vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.

Sofortmaßnahmen zum Abbau von Wartelisten:
280 Stunden pro Studienjahr zusätzlich durch externe Lehre wird nach Belastung der einzelnen Studienrichtungen und der Größe verteilt

Publizistik Paket:
4 neue Professuren um das Betreuungsverhältnis zu verbessern

IE Paket:
2 neue Professuren, Forschungsplattform wird eingerichtet, Räumlichkeiten in der Sensengasse werden zur Verfügung gestellt

weitere besonders belastete Studienrichtungen:
Kultur- und Sozialantropologie, Psychologie, Ernährungswissenschaft und Theater- Film- und Medienwissenschaft bekommen jeweils 1 neue §99er Professur(Gastprofessur), in belasteten Studienrichtungen sollen Begleitprogramme für StudienanfängerInnen verfolgt werden

Anmeldesystem und Aufnahme von Lehrveranstaltungen:
Weiterentwicklung des Anmeldesystems und der e-Services im Rahmen der Konzeptionierung eines StudierendenServicePortals, sowie die Aufnahme von Lehrveranstaltungen über einen Videostream

Maßnahmen im Bereich Frauenförderung und Diversity- Management:
Einrichtung eines Frauenförderbeirates, der konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Frauen in allen Unibereichen erarbeiten soll. Einrichtung eines Studierendenbeirates zur Unterstützung von StudentInnen mit besonderen Bedürfnissen

Deutsch als Wissenschaftssprache für internationale Studierende:
1-2 Senior Lecturer-Stellen werden geschaffen, Lehrveranstaltungen für internationale Studierende, Sprachkurse ab dem Nivea B1/B2 sollen angeboten werden

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