Matznetter: "Selbstständigkeit muss sich wieder lohnen"

Soziale Absicherung muss gegeben sein

Wien (OTS/SK) - Rund die Hälfte aller Unternehmen in Österreich sind Einpersonenunternehmen (EPU) - Tendenz steigend. "Es bricht ein neues Zeitalter an. Für die EPUs muss es entscheidende Verbesserungen geben, denn Selbstständigkeit muss sich wieder lohnen", betonte Christoph Matznetter, Wirtschaftssprecher der SPÖ und Vizepräsident der Wirtschaftskammer im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes zum Thema "Wirtschaft im Umbruch - Zukunftsmodell EPU" am Mittwochabend. ****

Verbesserungspotenzial sieht Matznetter bei der Kreditvergabe, denn gerade EPUs leiden an der sich verschärfenden Kreditklemme. Im Falle des Scheiterns fordert Matznetter eine Absicherung der Selbstständigen mittels Arbeitsstiftung, denn dass Scheitern solle nicht das endgültige "Aus" bedeuten. "Eine soziale Absicherung in Form einer günstigeren Arbeitslosenversicherung muss auf jeden Fall gegeben sein", betonte Matznetter weiter. Ebenfalls sollten unterstützende Strukturen angeboten werden, die es den EPUs erleichtern, sich zusammenzuschließen - beispielsweise in Form von Gemeinschaftsbüros, da die hohen Mieten den EPUs häufig zu schaffen machen.

Hakel: "Plattform für Creative-Industries-Szene bilden"

"Bei Ausschreibungen der öffentlichen Hand gibt es für EPUs zu viele Grenzen und unüberwindbare Hürden", erklärte SPÖ-Nationalratsabgeordnete Elisabeth Hakel im Rahmen ihrer Rede. Hakels erklärtes Ziel ist, eine Plattform für die 'Creative-Industries-Szene' in der Politik zu bilden und deren Forderungen umzusetzen. (Schluss) ab

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