AKNÖ-Vize DGKS Brigitte Adler: Gesundheitsdienste brauchen mehr Geld

Wien (OTS/AKNÖ) - "Die Beschäftigten der Gesundheitsdienste in Niederösterreich sichern 7 Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr, die Sozial- und Gesundheitsbetreuung für Kinder, Behinderte, kranke und alte Menschen", sagte AKNÖ-Vizepräsidentin DGKS Brigitte Adler anlässlich des heutigen Aktionstages der Gesundheitsdienste-Betriebsräte. Adler: "Diese Arbeit wird in Sonntagsreden, aber nicht am Gehaltszettel gewürdigt. Es ist wohl kein Zufall, dass es sich um eine Branche mit 90 Prozent Frauenanteil handelt."

Unter zahlreicher Beteiligung von niederösterreichischen BetriebsrätInnen, die alle großen Sozial- und Hilfsorganisationen vertreten, findet heute, Donnerstag, eine Kundgebung in Wien statt, zu der die zuständige Gewerkschaft GPA-DJP aufgerufen hat.

"PflegerInnen und Sozial-BetreuerInnen bei den privaten ArbeitgeberInnen sind gegenüber den selben Berufsgruppen in den Krankenhäusern und im öffentlichen Dienst ohnedies benachteiligt", unterstützt die AKNÖ-Vizepräsidentin die berechtigten Forderungen nach einer gerechten Lohnerhöhung.

AKNÖ fordert Konjunkturpaket Pflege

Für eine ausreichende Finanzierung der Sozial- und Gesundheitsdienste haben in erster Linie die Bundesländer zu sorgen. Adler: "Die Sozial-und Hilfsorganisationen treten zwar als Arbeitgeber auf, doch diese werden finanziell selbst knapp gehalten und geben den Druck an die Beschäftigten weiter." Nach dem milliardenschweren Banken- und Industriepaket wäre nach Ansicht der AKNÖ ein Konjunkturpaket Gesundheits- und Sozialberufe dringend notwendig. Adler: "Besser kann man Geld nicht anlegen als in Kinder-, Alten- und Gesundheitsbetreuung."

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