JG WIEN/ ZANKL: Wiener Wähler sind am Wort

Jubelmeldungen über 24h-Stunden-Betrieb der U-Bahn erst nach Volksbefragung sinnvoll

Wien (OTS/SPW) - "Leider hechelt die JVP neuerlich einer kurzfristigen medialen Erwähnung hinterher, anstatt die Ergebnisse des demokratischen Meinungsbildungsprozesses im Rahmen der nahenden Volksabstimmung (von 11. bis 13.Februar) aller Wienerinnen und Wiener abzuwarten", stellte der Vorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ Wien, Wilfried Zankl, enttäuscht fest. "Eine (Wunsch)Kampagne macht noch keinen Wahlsieg", kritisierte der Vorsitzende die neuerliche Selbstbeweihräucherungen des JVP-Vorsitzenden, "Kurz sollte erkennen, dass die Wiener SPÖ nicht, wie von ihm behauptet, blockiert, sondern abseits von parteipolitischen Interessen für die Wiener Bevölkerung arbeitet, wie auch diese Fragestellung zeigt!"****

Die Wiener Linien beginnen derzeit mit ersten Planungen für den Fall eines positiven Votums der Wienerinnen und Wiener zum 24h-U-Bahn-Betrieb. Kostenintensive Tätigkeiten starten aber erst nach dem amtlichen Endergebnis der Volksbefragung wie aus der gestrigen Presseinformation der Wiener Linien hervorgeht. "Unser Bürgermeister Dr. Michael Häupl hat vollkommen klar gestellt, dass für die SPÖ Wien die Ergebnisse der Volksbefragung bindend sind", präzisierte Zankl, "denn schließlich ist das Vertrauen der WählerInnen in die SPÖ-Wien und verantwortungsvolle Politik für die BürgerInnen dieser Stadt unser wertvollstes Gut!"

Vor- und Nachteile des 24h-Betriebs müssen abgewogen werden

Vorteilhaft am 24h-Betrieb ist, dass die Linienführung bestens bekannt ist, die U-Bahnen schneller unterwegs sind als die Nachtbusse, die Öffis noch attraktiver werden, die Lärmbelästigung an den bisherigen Busrouten sinkt und Wien neuerlich eine Vorreiterrolle einnehmen würde. Nachteilig sind die nicht gerade unerheblichen jährlichen Mehrkosten von rund 5 Millionen Euro, die steigende Komplexität der Nightline-Netze (2 unterschiedliche Nachtbusnetze:
MO-DO und FR-SO), die steigende Lärmbelastung bei U-Bahnhochlagen sowie im Falle erforderlicher Busroutenänderungen und der personelle Mehraufwand um die bereits gewohnt hohen Sicherheits- und Komfortstandards während der derzeitigen Betriebszeiten in Zukunft durchgehend zu gewährleisten.

"Die Junge Generation in der SPÖ-Wien vertraut darauf, dass sich die WienerInnen ernsthaft mit den Vor- und Nachteilen auseinandersetzen und bei der Volksbefragung die Möglichkeit zur Entscheidung nutzen werden. Denn der JVP-Obmann vergreift sich schwer im Ton und irrt gewaltig, wenn er die Wiener Bevölkerung pauschal zu SP-Parteisoldaten erklärt", unterstrich der JG Wien Vorsitzende abschließend. (Schluss)

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