Wiener Rettung nimmt zu jedem Punkt der Grünen-PK Stellung

Wien (OTS) - In der Regel wird innerhalb von dreißig Sekunden ein eingehender Notruf angenommen. Die durchschnittliche Hilfsfrist, die vom Zeitpunkt der Alarmierung durch AnruferInnen bis zum Eintreffen am Ort des Geschehens verstreicht, beträgt bei der Wiener Rettung elf Minuten. Das ist im internationalen Vergleich von Großstädten im Spitzenfeld. Die durchschnittliche österreichweite Hilfsfrist beträgt 15 Minuten.

Die Wiener Rettung hat hervorragend ausgebildete SanitäterInnen, die sich ihrer Verpflichtungen im Rahmen der Gesetze bewusst sind. Arbeitsanweisungen und Guidelines verpflichten die SanitäterInnen der Wiener Rettung, nach Möglichkeit, schon bei geringem Verdacht einer Selbst- wie auch einer Fremdgefährdung, auf den PatientInnen empathisch einzuwirken, um eine "freiwillige" Aufnahme auf einer Psychiatrie, die so genannte Unterbringung auf Verlangen, zu ermöglichen. Im Falle einer offensichtlichen Eigen- oder Fremdgefährdung sind die SanitäterInnen der Wiener Rettung angehalten, die Polizei nachzufordern und eine Einweisung durch Polizei-AmtsärztInnen, die so genannte Unterbringung ohne Verlangen, anzuregen. In der Zeit bis zum Eintreffen haben die SanitäterInnen nach Möglichkeit bei PatientInnen zu verbleiben.

Das Gehalt von SanitäterInnen der Wiener Berufsrettung besteht aus einem Grundgehalt und verschiedenen Zulagen, etwa einer Gefahrenzulage. In der Bewertung von Gehältern ist es ratsam, sämtliche Gehaltsbestandteile anzuführen.

Die Arbeitsbelastung in 24 Stunden ist der Wiener Rettung bekannt. Daher wird seit Oktober 2009 sukzessive das Dienstsystem auf familienfreundliche 12,5 Stunden umgestellt. SanitäterInnen im 24-Stunden-Wechseldienst sind 24 Stunden im Dienst und haben im Anschluss 24 Stunden frei. An 40 Tagen im Jahr, an denen sie Dienst hätten, können sich SanitäterInnen zusätzlich zum üblichen Gebührenurlaub frei nehmen.

MitarbeiterInnen im Gesundheitswesen haben üblicherweise mehr Krankenstandstage als andere Personen, bedingt durch den exponierten Umgang mit erkrankten Personen.

Die Wiener Rettung und ihre Partnerorganisationen der "Vier für Wien" verfügen über eine ausreichende Zahl an Einsatzfahrzeugen, um eine flächendeckende Notfallversorgung der Wiener Bevölkerung zu gewährleisten. Der Wiener Rettung stehen insgesamt 61 Einsatzfahrzeuge und ein Hubschrauber zur Verfügung. In den vergangenen drei Jahren wurden seitens der Wiener Rettung 36 neue Einsatzfahrzeuge angeschafft. Im Rahmen der "Vier für Wien" werden darüber hinaus 245 zusätzliche Einsatzfahrzeuge genützt.

Jedes Rettungsfahrzeug, das regulär in Wien seinen Dienst versieht, ruft eine so genannte Casusnummer bei der seit 2007 komplett neu gestalteten Leitstelle der Wiener Rettung ab. Damit wird klar definiert, welches Spital anzufahren ist, in dem ein Bett vorgehalten wird und die weitere Versorgung stattfindet.

Die Tarife der Wiener Rettung decken bestausgebildete SanitäterInnen in bestausgestatteten Fahrzeugen ab und werden nach transparenten Kriterien kalkuliert. (Schluss)

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/174

Rückfragen & Kontakt:

Dr.in Lisa Ulsperger
Rettungs- und Krankenbeförderungsdienst der Stadt Wien (MA 70)
Telefon: 01/ 4000-70024
Mobil: 0676/ 8118 70024
E-Mail: lisa.ulsperger@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0013