VP-Korosec ad Burnout-Erkrankungen: Stadt Wien muss auf ihre Mitarbeiter/innen schauen

Ärzt/innen und Pflegepersonal brauchen Unterstützung durch den Dienstgeber

Wien (OTS) - In Replik auf die Kampagne der Wiener Ärztekammer zur Bewusstseinsbildung bei psychischen Erkrankungen erinnert die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, die SP-Gesundheitsstadträtin an ihre Verantwortung, sich für die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter/innen im Wiener Krankenanstaltenverbund und bei der Wiener Rettung zu interessieren und bei erhöhten Krankenstandsmeldungen die Ursachen gründlich zu erforschen. "Wir werden sicher nicht akzeptieren, dass die Verantwortung einfach auf das Personalressort abgeschoben wird. Was die Mitarbeiter/innen der Wiener Rettung betrifft, ist dies nämlich der Fall", so Korosec.

Turnusärzt/innen - jung und ausgebrannt

Was sie in besonderem Maße bedenklich stimme, so die VP-Abgeordnete weiter, sei das Faktum, dass mittlerweile nicht nur Ärzt/innen mit jahrzehntelanger Berufserfahrung ausgebrannt sind, sondern sich erste Anzeichen von Burnout bereits bei Turnusärzt/innen zeigen. "Die Stadt Wien muss diesem Trend durch verstärkte Präventionsmaßnahmen und Unterstützungsangebote gezielt entgegenwirken. Andernfalls werden wir künftig in Wien nicht nur mit pensionsbedingten Personalengpässen zu kämpfen haben, sondern generell große Schwierigkeiten bei der Besetzung von Dienststellen bekommen. Die Zeit drängt, ich verstehe daher absolut nicht, warum man diese Dinge im Büro der Gesundheitsstadträtin bis dato ignoriert hat", so Korosec abschließend.

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