Leitl begrüßt Bündelung von Forschung und Innovation unter neuer EU-Kommissarin Geoghegan-Quinn

Gute Rahmenbedingungen für Forschung und Innovation in Europa erfordern gezielte Zusammenarbeit innerhalb der gesamten EU-Kommission

Wien (OTS/PWK018) - "Dass die bisher zwei unterschiedlichen Kommissaren zugeordneten Themen Forschung und Innovation künftig in der Verantwortung von Máire Geoghegan-Quinn gebündelt werden, ist ein richtiger und wichtiger Schritt in Richtung eines integrierten Ansatzes für eine kohärente Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik der EU", erklärt WKÖ-Präsident Christoph Leitl anlässlich der heutigen Anhörung der designierten EU-Forschungskommissarin. Dadurch sollten Synergien zwischen dem noch vier Jahre laufenden 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (FP7) und dem Programm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) besser genützt und der Stellenwert von Forschung und Innovation in der künftigen Entwicklung der Union gestärkt werden.

"Das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm ist mit Fördermitteln von mehr als 50 Mrd. Euro für den Zeitraum 2007-2013 das mit Abstand wichtigste europäische Programm zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit sowohl der Unternehmen als auch der wissenschaftlichen Einrichtungen in Europa", betont Leitl. Die Wirkung des Programms auf Wohlstand und Beschäftigung hänge aber entscheidend von der Beteiligung der Unternehmen ab: "Ohne sie wäre dieses Programm eine rein akademische Übung mit geringem Beitrag zu Wachstum und Beschäftigung."

Priorität hat für die WKÖ im Forschungsbereich auch das Erreichen des gesetzten 15%-Ziels für die Beteiligung innovativer Klein- und Mittelunternehmen am Rahmenprogramm. "Die Anstrengungen der neuen Kommissarin dürfen nicht nur der Vorbereitung des erst ab 2014 geltenden 8. Rahmenprogrammes gelten, sondern müssen sich schon heute und noch für das laufende 7. RP und das CIP auf eine bessere Beteiligung der Unternehmen, die effizientere Umsetzung von Forschungsergebnissen sowie die Vereinfachung der Abläufe, Berichts-, Dokumentations- und Abrechungsverfahren konzentrieren", fordert Leitl.

"Die Vision Europas und seiner Rolle in der Welt ist stark von der Innovationskraft getragen. Forschung und Innovation ist daher eine der zentralen strategischen Säulen für die künftige Entwicklung der Union. Für diese große Herausforderung bietet die Wirtschaft der neuen Kommissarin die Zusammenarbeit an." (FA)

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