"Veit Sorger soll Aufsichtsratsvorsitz der Finanzmarktbeteiligung AG zurücklegen"

SP-Landesvorsitzender Josef Ackerl: Nicht den Bock zum Gärtner machen!

Linz (OTS) - Angeblich hat Veit Sorger, der
Aufsichtsratsvorsitzende der Finanzmarktbeteiligung AG (Fimbag), mehr als 300.000 Euro mit dem Verkauf seiner Anteile an der Hypo-Alpe-Adria verdient. "Er hat sich mit dem Bankverkauf an die Bayern bereichert und sich später nicht geniert, den Aufsichtsratsvorsitz der Bankenhilfspakete zu übernehmen", bringt SP-Landesparteivorsitzender Josef Ackerl die Angelegenheit auf den Punkt.
"Er soll diese mehr als schiefe Optik beenden und seine Aufsichtsfunktion zurücklegen", so Ackerl.

Die Mission der Fimbag ist die Rettung der heimischen Banken, wozu ihr vom Staat 15 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Die Fimbag hält 100 Prozent Anteile der Hypo-Alpe-Adria und 98,78 Prozent an der Bank Kommunalkredit Austria.
Veit Sorger hat als Präsident der Industriellenvereinigung und selbsternannter Anwalt der Reichen und Superreichen immer wieder mit seinen neoliberalen Forderungen aufhorchen lassen. So forderte er u.a. einen Lohnverzicht zum Joberhalt oder die Einführung von 1-2-Euro Jobs. Während er selbst den ArbeitnehmerInnen den Gürtel immer wieder enger schnallen will, kassiert er ungeniert bei Spekulations-Millionen ab, wenn es um private Geldgeschäfte geht.

"Es ist schon kurios, dass ausgerechnet jener Mann, der immer "mehr privat und weniger Staat" wollte, der für den Abbau von Sozialleistungen für ArbeitnehmerInnen ist und die Forderungen der PensionistInnen als unverschämt und asozial bezeichnete, mit der Verstaatlichung krisengeschüttelter Banken betraut ist. Damit hat man wohl den "Bock zum Gärtner" gemacht", so Ackerl abschließend.

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