Meinl Bank zu neuen Klagen der Arbeiterkammer gegen Julius Meinl und das Institut

Wien (OTS) -

  • Unverständliche und rechtsmissbräuchliche Kampagne einer Interessenvertretung gegen gesundes Institut
  • Neue Klagen der Arbeiterkammer (AK) gegen Julius Meinl und Meinl Bank ignorieren Standpunkt anderer heimischer Institutionen
  • Ausführliches Schreiben an Harald Glatz, Leiter der Abteilung Konsumentenpolitik der AK, seit 29.Oktober 2009 unbeantwortet

Die Arbeiterkammer kündigte gestern an, drei Klagen gegen die Meinl Bank eingebracht zu haben. Diese dürften sowohl die Person Julius Meinl als auch die Bank und deren Vertriebstochter Meinl Success Finanz AG betreffen und auf die Behauptung einer"irreführende Werbung bei MEL" abzielen. Die Bank nimmt dies zum Anlass, die öffentlichkeitswirksame, diffamierende und rechtmissbräuchliche Vorgangsweise der AK gegen ein gesundes Bankinstitut zu kritisieren.

Peter Weinzierl, Vorstand der Meinl Bank: "Während die großen österreichischen Banken mit Milliarden an Steuergeldern unterstützt werden, damit die Sparer nicht um ihre Spareinlagen umfallen, die Rettung der Hypo Alpe Adria zusätzliche Milliarden Steuergelder verschlingt, hat die Arbeiterkammer als Körperschaft öffentlichen Rechts nichts besseres zu tun, als gegen die gesunde Meinl Bank, die keinen Cent öffentlicher Mittel benötigt, Stimmung zu machen. Dies sei auch gegen die Mitarbeiter der Bank - immerhin auch Mitglieder der Arbeiterkammer - ein unverantwortliches Vorgehen, so Weinzierl.

Die AK ignoriere mit ihrem selektiven Vorgehen gegen die Bank, dass die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise überall zu massiven Kursverlusten geführt hat - nicht nur bei MEL (heute Atrium). Auch in den Werbeaussagen unterschied sich MEL nicht von anderen Immobiliengesellschaften. "Die Bank hat sich als Dienstleisterin für MEL immer im Rahmen des Rechts bewegt und ein erst am 5. Jänner 2010 zugestelltes Urteil des Landesgerichts Salzburg hielt fest, dass die Verkaufsunterlagen und der Prospekt von Meinl Success Finanz AG auf mögliche Wertschwankungen hingewiesen hatten.", so Weinzierl.

Laut Weinzierl dürfte die AK in ihrer Vorgangsweise gegen die Bank auch die Tatsache vernachlässigt haben, dass mittlerweile sechs österreichische Institutionen in wesentlichen Punkten die Rechtsansicht der Meinl Bank vertreten:

  • Die Übernahmekommission bestätigte, dass MEL nicht von der Meinl Bank und Julius Meinl gesteuert war, wie fälschlicherweise behauptet wurde, sondern von einem eigenständigen unabhängigen Management
  • Die Finanzprokuratur, also der Rechtsanwalt des Staates, sowie der UVS Wien bestätigen die Position der Meinl Bank, dass der Rückkauf der MEL Zertifikate 2007 nicht veröffentlichungspflichtig war.
  • Die Österreichische Kontrollbank, und die Wiener Börse teilen die Rechtsmeinung der Bank in der Frage der Unterscheidung von Aktien und Zertifikaten: Inhaber von Zertifikaten sind in allen zentralen Aktionärsrechten unmittelbaren Aktionären gleichgestellt
  • Das Konsumentenschutzministerium bekräftigte die grundsätzlich geltende Rechtslage, dass die unabhängigen Finanzberater für ihre Beratungsleistungen einzustehen haben und für diese verantwortlich sind.

Peter Weinzierl: "Ich appelliere an die Arbeiterkammer, die selektive, einseitige Vorgangsweise gegen unser Institut zu beenden. In diesem Sinne habe ich bereits am 29. Oktober des vergangenen Jahres ein ausführliches Schreiben an den Leiter der Abteilung Konsumentenpolitik der Arbeiterkammer, Harald Glatz gesendet, der es bedauerlicherweise bis heute nicht der Mühe Wert befunden hat, zu antworten. Diese Verweigerung eines offenen Diskurses ist ein weiteres Indiz dafür, dass es hier nicht um Anlegerrechte geht sondern um billige politische Stimmungsmache auf Kosten der Person Julius Meinl.", so Weinzierl abschließend.

Weiterführende Informationen:

Meinl Bank AG

Die Meinl Bank bietet als Privatbank Leistungen im Bereich Corporate Finance, Fondsmanagement sowie private und institutioneller Vermögensverwaltung an. Mit der Julius Meinl Investment GmbH verfügt die Meinl Bank über eine eigene Investmentfondsgesellschaft, mit derzeit 19 eigenen Fonds. Die Bank hat rund 50.000 Kunden und verwaltet Kundenvermögen von rund EUR 2,5 Mrd.

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