Heinisch-Hosek: Vom Bodensee bis zum Neusiedlersee sollen die Eltern die gleichen Bedingungen bei der Kinderbetreuung haben

Packen wir es an und definieren bundeseinheitliche Standards

Wien (OTS) - "Vom Bodensee bis zum Neusiedlersee sollen die Eltern die gleichen Bedingungen bei der Kinderbetreuung haben. Packen wir es an und definieren bundeseinheitliche Standards für Kindergärten und einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz", sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek zum Vorschlag der Familienstaatssekretärin. Denn gerade ein qualitativ gutes und möglichst umfassendes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen sei der beste Garant dafür, dass mehr Frauen arbeiten können.

"Es darf im Sinne der Vereinbarkeit von Beruf und Familie keinen Unterschied machen, ob ein Kind in Wien oder in Vorarlberg aufwächst", meinte die Ministerin. Denn Eltern in Vorarlberg seien mit über 50 Schließtagen konfrontiert, während etwa in Wien Kinderbetreuungseinrichtungen weniger als zehn Tage im Jahr geschlossen sind. Auch die Verfügbarkeit eines Kinderbetreuungsplatzes sei in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. So ist in Niederösterreich etwa nur jedes siebente unter dreijährige Kind in einer Betreuungseinrichtung, während in Wien jedes vierte unter dreijährige Kind betreut würde. Diesen Unterschied gelte es rasch zu beenden.

Bei der Einführung eines Rechtsanspruches auf einen Kinderbetreuungsplatz sei aber darauf zu achten, dass ausreichende Plätze zur Verfügung gestellt würden. "Daher bleibe ich dabei: Die Anstoßfinanzierung des Bundes zum Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen von jährlich 15 Millionen Euro muss auch nach 2010 weitergehen", so Heinisch-Hosek abschließend.

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