Vassilakou: Katastrophale Klimaschutzbilanz Österreichs erfordert Maßnahmen im Verkehrsbereich

Grüne Wien: Rund 20 Prozent weniger Verkehr mit Stadt-Maut an Stadtgrenze - Häupl-Ring-Maut wirkungslos

Wien (OTS) - Die Klubobfrau der Grünen Wien, Maria Vassilakou, fordert vor dem Hintergrund der heute bekannt gewordenen katastrophalen Klimaschutzbilanz Österreichs dringend Maßnahmen auch auf Wiener Ebene und eine koordinierte Klimaschutzpolitik zwischen den Ländern und dem Bund. "Österreich bleibt bei der Erreichung der Kyoto-Klimaschutz-Ziele Schlusslicht im europäischen Vergleich. Vor allem im Verkehrsbereich müssen dringend Taten gesetzt werden, hier explodieren die Emissionen weiter. Dazu wäre eine auf Wiener Bedingungen maßgeschneiderte Stadt-Maut ein wesentlicher Schritt und würde den Verkehr um rund 20 Prozent reduzieren. Die Häupl-Maut am Ring um den 1. Bezirk würde aber nichts bringen, weder eine Verkehrsentlastung für die Wienerinnen und Wiener noch Verringerungen der CO2-Emissionen. Die Häupl-Maut ist ein klassischer Häupl-Pflanz, um eine sinnvolle und vorausschauende Umwelt- und Verkehrspolitik in Wien zu torpedieren", so Vassilakou. "Sinnvoller ist eine Stadt-Maut an der Stadtgrenze, um den massiven Verkehr von der Straße auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu verlagern." Dazu ist eine substanzielle Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel die Voraussetzung.

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