Vilimsky: Österreichischer Finanzmarkt muss weiter genauest unter die Lupe genommen werden

FPÖ will Transaktionen von diversen riskanten Papieren für Österreich ausschließen - FMA ist untätig

Wien (OTS) - Großbanken in den USA haben Zeitungsberichten zufolge ihren Kunden im großen Stil riskante Hypothekenpapiere verkauft und gleichzeitig auf deren Wertverfall gewettet. FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky nimmt deshalb den österreichischen Finanzmarkt genau ins Visier. Insbesondere sei mit Nachdruck zu untersuchen, ob es in Österreich zu ähnlichen oder gleichen Verkäufen von riskanten Hypothekenpapieren, wie jüngst in den USA, gekommen sei oder kommen könnte. Bekanntlich hätten große Banken wie Goldmann Sachs und die Deutsche Bank mit den Verkauf von besicherten Schuldverschreibungen an Pensionsfonds und Versicherungen bei eben diesen für Milliardenverluste gesorgt. Behördliche Ermittlungen seien bereits im Laufen, so Vilimsky.

"Ich will für den österreichischen Finanzmarkt derlei Geschäftemacherei ausgeschlossen wissen", sagt Vilimsky und kündigt eine dementsprechende parlamentarische Anfrage an Finanzminister Pröll an. Es müsse sichergestellt werden, dass kein Handel mit toxischen Papieren stattfinde. Das Volumen an sogenannten CDOs (besicherten Schuldverschreibungen) am österreichischen Finanzmarkt müsse offengelegt werden und ein gleichzeitiges Wetten auf deren Wertverfall, wie in den USA geschehen, müsse durch Pröll unumstößlich verhindert werden. "Falls es doch zu derartigen Geschehnissen gekommen ist, verlange ich von Pröll umfangreiche Aufklärung darüber, welches Ausmaß diese Praxis bereits erreicht hat", hält der FP-Generalsekretär fest.

Pröll sei einerseits gefordert, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Investoren durch den Kauf solcher komplexen Papiere nicht Gefahr laufen durch die thematisierten Vorgänge massive Verluste einzufahren. Es scheint sich wieder einmal zu zeigen, dass die FMA wie so oft in den letzten Jahren nicht willens bzw. fähig ist solche Machenschaften aufzudecken bzw. abzustellen, schließt Vilimsky.

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