Jedlesee - SP-Papai: "Breiter Kompromiss zur Verbauung der Lorettogründe wurde öffentlich vorgestellt"

Wien (OTS/SPW-K) - Für die Verbauung der Lorettogründe in Jedlesee wurde ein Kompromiss geschlossen, der gestern in Anwesenheit von Bezirksvorsteher Ing. Heinz Lehner interessierten AnrainerInnen vorgestellt wurde. "In neun Gesprächsrunden haben sich Vertreter der Bürgerinitiativen, der Grundstückseigentümer, der Wohnbauträger sowie der politischen Parteien auf eine für alle akzeptable Lösung geeinigt", erklärt der Floridsdorfer SPÖ-Klubobmann Georg Papai als einer der TeilnehmerInnen der Runden Tische. Kernpunkte sind eine Reduzierung des Bauvolumens und eine Rückwidmung eines Teils der Fläche in ein Schutzgebiet Wald und Wiese (SWW).

"In den zum Teil sehr emotional verlaufenen Mediationsrunden haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Größe gezeigt und haben konstruktiv an Lösungen gearbeitet", lobt Papai die Disziplin in den Gesprächen. Es wurde ein Gesamtpaket beschlossen. Dies beinhaltet eine Garantie für die Revitalisierung des historischen Maria-Theresien-Schlössls samt passender qualitativer Garten- und Freiflächengestaltung, in der Höhe entgegen den ursprünglichen Plänen deutlich reduzierte Wohnbauten, die Vergrößerung des benachbarten Erholungsgebiets um 3.600 m2 durch Rückwidmung eines Teils des Grundstücks in Schutzgebiet Wald und Wiese (SWW) und die Integration eines deutlich vergrößerten Kindergartens und Horts der Pfarre Loretto im künftigen Wohnbau. Ebenfalls im Lösungspaket enthalten ist das Bekenntnis des Grundeigentümers, des Stiftes Klosterneuburg und aller politischen Parteien, das Erholungsgebiet Schwarze Lacke dauerhaft als Schutzgebiet Wald und Wiese (SWW) zu erhalten und wenn möglich als Landschaftsschutzgebiet auszuweisen.

Es gibt die Zusage aller politischen Parteien, ein Verkehrskonzept für Jedlesee zu erstellen, um im betroffenen Gebiet die Verkehrsberuhigung und Verkehrssicherheit zu forcieren. Die Umweltschutzabteilung der Stadt wird ersucht, im Zuge des Umwidmungsverfahrens für den Schutz von im Gebiet vorhandenen Tier-und Pflanzenarten Sorge zu tragen.

"Die Floridsdorfer Bezirksvertretung mit Bezirksvorsteher Heinz Lehner an der Spitze hat mit der Einbindung der Bevölkerung wieder einmal bewiesen, dass auch in schwierigeren Fällen gemeinsam Lösungen gefunden werden können. Wenn persönliche Befindlichkeiten Einzelner und parteipolitischer Populismus vor der Türe gelassen werden, kann man ganz tolle Lösungen zustande bringen", resümiert Georg Papai. (Schluss)

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