ÖGB-NÖ: 2010 wird Jahr der wichtigen Weichenstellungen.

ArbeitnehmerInnen dürfen nicht schuldlos für die Wirtschaftskrise zur Kasse gebeten werden.

Guntramsdorf (OTS) - (ÖGB-NÖ); In der ersten Sitzung des ÖGB-NÖ Landesvorstandes im
neuen Jahr 2010, die gleichzeitig die erste unter der Leitung des neuen ÖGB-NÖ Vorsitzenden Hermann Haneder ist, drängt der ÖGB-NÖ auf die überfällige Regulierung und Kontrolle der Finanzmärkte sowie eine gerechte, EU weite Vermögensbesteuerung.

"Die öffentlichen Schulden die der Finanzminister für die gigantischen
Bankenrettungspakete und die Konjunkturprogramme aufgehäuft hat, dürfen
nicht den ArbeitnehmerInnen als größten Steuerzahlern aufgelastet werden.
" fordert der neue ÖGB-NÖ Vorsitzender Hermann Haneder in seinem Bericht an
den ÖGB-NÖ Landesvorstand, am 12. Jänner 2010, in Guntramsdorf.

Einig sind sich die Fraktionen im ÖGB-NÖ Landesvorstand, dass für die GewerkschafterInnen die Wirtschaftskrise erst dann beendet ist, wenn auch
die Arbeitslosenzahlen wieder sinken. Dafür stehen die Vorzeichen im Jahr
2010 allerdings schlecht.

"Wir kämpfen um jeden einzelnen Arbeitsplatz in den Betrieben, denn die
BetriebsrätInnen kennen jedes einzelne Schicksal dass hinter einem Arbeitsplatz steht am Besten." so Hermann Haneder.

Zentrale Forderungen des ÖGB-NÖ sind neben, den oben genannten Punkten, ein
drittes Konjunkturpaket, sowie ein weiterer Ausbau der Qualifizierungsmaßnahmen die Sozialminister Hundstorfer bereits im vergangenen Jahr in die Wege geleitet hat.

Im Anschluss an den ÖGB Landesvorstand fand die gemeinsame Verabschiedung von ÖGB Alt-Vorsitzender Josef Staudinger und ÖGB Alt-Landessekretär Gerhard
Posset, in der Heimatgemeinde von Josef Staudinger
statt.

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