LR Martinz: Kärnten geht in eine neue touristische Zukunft

Tourismustag: Martinz schlägt neues Kapitel in der Kärnten Werbung auf. Neues Fremdenverkehrsgesetz beseitigt Bürokratie für Betriebe

Klagenfurt (OTS) - Mit Tourismuslandesrat Josef Martinz wird in
der Kärnten Werbung nun ein neues Kapitel aufgeschlagen. Nächste Woche, Montag, beginnt der neue Geschäftsführer der Kärntner Tourismusgesellschaft, Christian Kresse, seine Arbeit. "Jetzt ist Schluss mit der politischen Einflussnahme in der Kärnten Werbung, Schluss mit der politikdienlichen Eigen-PR im Land und Schluss mit der Selbstbeschäftigung. Die Kärnten Werbung wird wieder für die Betriebe da sein", fasst Martinz die Zukunft der Landestourismusgesellschaft zusammen, die sich mittlerweile unter dem Dach der Kärntner Landesholding befindet und damit nicht mehr am Gängelband des jeweiligen politischen Referenten hängt.

Keine Luft-Prestige-Projekte mehr

"Wir beschreiten einen neuen Weg. Die Kärnten Werbung konzentriert sich auf ihr Kerngeschäft, nämlich Kärnten auf den Märkten zu positionieren", so Martinz. Millionen verschlingende Luft-Prestige-Projekte aus der Vergangenheit, wie die Styrian-Spirit oder die Seebühne, werde es laut Martinz nicht mehr geben.
"Wir tun nur mehr, was Nächtigungen und Wertschöpfung fürs Land und die Betriebe bringt. Alles andere ist nicht mein Weg", hält Martinz fest.

Erstmals Touristiker als Tourismusreferent

Martinz ist übrigens der erste Tourismuslandesrat in Kärnten, der auch aus der Branche kommt. "Mir kann niemand ein X für ein U vormachen und ich weiß, wo die Touristiker der Schuh drückt. Ich weiß, was es heißt, wenn es im Sommer wochenlang regnet oder im Winter der Schnee fehlt", erklärt Martinz.

Weg mit der Bürokratie

Daher werde er auch die herrschende Bürokratie verbunden mit Abgaben oder Förderungen angehen. "Das erwirtschaftete Geld darf nicht in der Verwaltung versickern und es kann auch nicht sein, dass Betriebe Förderungen liegen lassen, weil der bürokratische Aufwand zu groß ist. Kärnten braucht ein modernes, effizientes Fremdenverkehrsgesetz", so Martinz. Derzeit koste die Verwaltung von Abgaben fast gleich viel, wie die Abgaben bringen würden.

Bedarf sehe Martinz auch beim Kärnten Verkauf. "Wir brauchen einen vernetzten Verkauf, in dem Regionen, Kärnten Werbung und Incomer an einen Strang ziehen", plant Martinz. (Schluss)

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