Obmann vom Dachverband Energie-Klima widerspricht Minister Mitterlehner heftig

Robert Kanduth: Photovoltaik ist wichtigster Stromlieferant der Zukunft

Wien (OTS) - Die einfache Formel des Wirtschaftsministers Reinhold Mitterlehner, demnach die saubere Stromerzeugung aus Photovoltaik noch zu teuer sei, sei unhaltbar, kritisiert DVEK-Obmann Robert Kanduth. "Mit dieser Einstellung gäbe es heute keinen erschwinglichen Computer, keine Digitalkamera und keinen Flatscreen, alle diese Techniken basieren wie die Photovoltaik auf dem Halbleiterprinzip". Angesichts der gallopierenden Rohstoffverknappung wäre es das Gebot der Stunde alles daran zu setzen, dieser modernen Technik der Stromgewinnung einen deutlichen Impuls auch in Österreich zu geben, wie es in unseren Nachbarstaaten, von Deutschland über Italien bis Tschechien längst passiert. Kanduth: Österreich dürfe sich nicht vom internationalen Trend absetzen, dies habe schwere Folgewirkungen für die heimische Industrie und das heimische Gewerbe.

Kanduth: "Der Wirtschaftsminister muss seine Position gründlich überdenken. Ein Blick über die Grenzen, wo die Photovoltaikindustrie blüht könnte dabei hilfreich sein! Dort ist die Stromproduktion aus Photovoltaik nicht mehr weg zu denken!" Besonders verweist Kanduth darauf, dass die Kosten der Photovoltaik im letzten Jahr um 40 Prozent gesunken sind und dass bereits um die Mitte des Jahrzehnts Netzparität erreicht werden wird, also dass PV-Strom gleich teuer ist, wie jener, der von den Energieversorgern geliefert wird.

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