Mitterlehner eröffnet neues Christian-Doppler-Labor in Linz

Erfolgreiche Kooperation zwischen Unternehmen und Forschung wichtiger denn je - Standort Linz durch neues CD-Labor für Materialcharakterisierung weiter aufgewertet

Linz (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner eröffnet am Dienstagnachmittag in Linz das neue Christian-Doppler-Labor für mikroskopische und spektroskopische Materialcharakterisierung (MS-MACH). "Angesichts der Wirtschaftskrise ist die enge Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft wichtiger denn je. In der aktuellen Phase ist es von entscheidender Bedeutung, dass der Prozess der Umstrukturierung durch Forschung und Innovation kräftig unterstützt wird", betont Mitterlehner. "Besonders erfreulich ist, dass auch der Standort Linz durch dieses neue Projekt weiter aufgewertet wird."

Das neue MS-MACH-Labor - es ist bereits das siebente an der Linzer Johannes Kepler Universität - verfügt über ein Jahresbudget von 550.000 Euro. Dieses wird je zur Hälfte vom Wirtschaftsministerium sowie von der Voestalpine Stahl GmbH aus Linz und der EV Group aus St. Florian am Inn aufgebracht. Die neue Einrichtung hat das Ziel, zukunftsträchtige Analysetechniken für die Charakterisierung von Oberflächen und Schichtsystemen zu entwickeln und anzuwenden. Die produzierende Industrie benötigt effektive Werkzeuge zur genauen Charakterisierung der Materialien in jedem Schritt der Produktentwicklung sowie in der Produktion. "Durch CD-Labors steigt die Forschungskompetenz und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, während zugleich die Exzellenz an den Universitäten gefördert wird", so Mitterlehner.

Allein im Jahr 2010 fördert das Wirtschaftsministerium die 60 Christian-Doppler-Labors mit rund 6,7 Millionen Euro. Dazu kommen noch die Investitionen der 104 Unternehmenspartner, die zwischen 30 und 50 Prozent der Aufwendungen tragen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen können in der Startphase eines CD-Labors auf eine höhere Unterstützung der öffentlichen Hand zählen.

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