Vana/Grüne Wien: Senkung der Jugendarbeitslosigkeit ist Gebot der Stunde

Neues AMS für Jugendliche positives Symbol, schafft aber keine Jobs

Wien (OTS) - "Die Jugendarbeitslosigkeit in Wien ist ein
wachsendes Problem, das konsequenter bekämpft werden muss", fordert Monika Vana, Stadträtin und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Wiener Grünen, anläßlich der heutigen feierlichen Eröffnung des neuen AMS Jugendliche am Gumpendorfer Gürtel. Vana zeigt sich über den neuen, modernen Standort für das AMS Jugendliche erfreut. "Mehr Platz und schöne Räume sind ein positives Symbol. Neue Ausbildungsplätze oder Jobs sind damit aber noch nicht geschaffen. Die Stadt Wien muss gemeinsam mit dem AMS Jugendliche verstärkt für die Zielgruppe der 15 bis 21-jährigen attraktive Angebote schaffen, um die Chancen auf einen Arbeitsplatz oder eine Lehrstelle zu verbessern."

Im Dezember 2009 fehlten 747 Lehrstellen. Wien hat die zweitgrößte Lehrstellenlücke in ganz Österreich. Dass der Anteil der arbeitslosen Jugendlichen gegenüber der Gesamtarbeitslosenzahl in Wien mittlerweile auf 13,9% gestiegen ist, zeigt die Problematik sehr deutlich. "Es fehlt massiv an Lehrstellen und Arbeitsplätzen für junge Erwachsene in Wien", kritisiert Vana. "Es ist das Gebot der Stunde, alles daran zu setzen, um die Jugendarbeitslosigkeit zu senken."

Vana spricht sich für eine bessere strukturelle Absicherung der Übergänge zwischen Schule und Berufsausbildung sowie zwischen Ausbildung und Berufseinstieg aus. Neben dem Ausbau der überbetrieblichen Lehrausbildung und der Errichtung eines Wiener Lehrlingsfonds fordert Vana mehr Lehrstellen bei der Stadt Wien. Außerdem sollen Mädchen wie Burschen in jenen Bereichen gefördert werden, die derzeit noch traditionell vom anderen Geschlecht dominiert werden. Aus Sicht Vanas müssen Unternehmen verstärkt in die Verantwortung genommen sowie die Berufsorientierung in Schulen auf neue Füße gestellt werden. Vana: " Es ist unsere gesamtgesellschaftliche Verantwortung gegenüber der jungen Generation, berufliche Chancen zu bieten. Alle Beteiligten sind gefordert."

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