Landau: Bundesregierung soll Diakonievorschlag rasch aufgreifen

Rasche, qualitätsvolle Arbeit bei der Aufnahme soll Entlastung für Traiskirchen schaffen

Wien (OTS) - Der Vorschlag der Diakonie eine Entlastung der beiden derzeit bestehenden Erstaufnahmezentren in Traiskirchen und Thalham durch ein breiter angelegtes Aufnahmesystem für Österreich bei gleichzeitiger Kosteneinsparung, Effizienz und Gerechtigkeit zu schaffen, wird von Seiten der Caritas sehr begrüßt. Caritasdirektor Michael Landau: "Schluss mit dem populistischen Geplänkel der politischen Verantwortlichen. Wer Öl ins Feuer gießt darf sich nicht wundern, wenn es gefährlich brennt. Der konstruktive Vorschlag der Diakonie zur Versachlichung der Debatte muss jetzt von den Regierungsverantwortlichen Fekter und Darabos rasch aufgegriffen und umgesetzt werden."

Die Caritas pocht auf eine Qualitätsoffensive beim Asylthema. Dafür ist einerseits ein eigenes Staatssekretariat für Asyl und Integration oder ein Regierungsbeauftragter dringend notwendig. Andererseits braucht es speziell bei der Ankunft in einem fremden Land eine qualitätsvolle Betreuung und insgesamt rasche Asylverfahren, die sowohl für die hilfesuchenden Menschen wie auch für die Bevölkerung wichtig wären. Nur mit raschen Erstgesprächen, einer entsprechenden psychologischen, medizinischen, rechtlichen und sozialarbeiterischen Betreuung können AsylwerberInnen angemessen versorgt werden und die Ängste der ÖsterreicherInnen aktiv abgebaut werden. "Alle Bundesländer müssen die vereinbarten Asylunterbringungsquoten umgehend erfüllen. Traiskirchen muss endlich entlastet werden!" so Landau.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/60

Rückfragen & Kontakt:

Mag.(FH) Klaus Schwertner
Pressesprecher, Caritas der Erzdiözese Wien
Tel.: 01/878 12-221, Mobil: 0664/848 26 18
E-Mail: klaus.schwertner@caritas-wien.at
www.caritas-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | CAR0010