FP-Guggenbichler: Bezirksvorsteher tappt bei mehrmonatigem Sicherheitsprojekt im Dunkeln

Wird Opferschutzprojekt nicht einmal thematisiert?

Wien (OTS/fpd) - Wie aus der "Öffentlichen Sicherheit", einem Medium des BMI hervorgeht, soll der Einsatz von Opferschutzbeamten in einem Pilotprojekt in den Bezirken Währing und Döbling in einem mehrmonatigen Probebetrieb getestet worden sein. "Da immer mehr Menschen Opfer von Verbrechen werden und dadurch oftmals schwer traumatisiert werden, ist die Betreuung dieser im Bezirk auch besonders wichtig", sagt der Bezirksparteiobmann der FPÖ-Währing, Ing. Udo Guggenbichler.

Überrascht zeigt sich die FPÖ-Währing daher über die Tatsache, dass der Bezirksvorsteher weder über das Projekt noch über die Ergebnisse informiert und erst durch die Anfrage des FP-Bezirksrats Köckeis davon in Kenntnis gesetzt wurde. "Die FPÖ-Währing fordert, dass in die zukünftigen Sicherheitsgespräche Vertreter sämtlicher Parteien einbezogen werden, um diese Informationsdefizite auszuschließen und konkrete Maßnahmen, wie beispielsweise die Einführung einer Beratungsstelle für Verbrechensopfer im Bezirk, zu beschließen", so Guggenbichler.

"Es wäre interessant zu erfahren, was der Bezirksvorsteher bei seinen Sicherheitsgesprächen auf seiner Agenda stehen hat, wenn trotz steigender Kriminalitätsrate im Bezirk, mehrmonatige Opferschutzprojekte anscheinend nicht einmal thematisiert werden", kritisiert Guggenbichler abschließend. (Schluss) hn

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