Wiener AMS Jugendliche feierlich eröffnet

Vielfältige Programme für 12.500 junge Menschen

Wien (OTS) - Das AMS Wien für Jugendliche hat einen neuen Standort am Gumpendorfer Gürtel 2b in Wien-Mariahilf bezogen. Dieser wurde heute, Dienstag, unter Anwesenheit von Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Vizebürgermeisterin Renate Brauner, AMS-Vorstand Herbert Buchinger und AMS Wien-Vize-Chefin Inge Friehs feierlich eröffnet.

Das ehemalige Gebäude im siebenten Bezirk in der Neubaugasse war zu klein geworden. "In unserem neuen Haus ist sowohl für die Jugendlichen als auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr Platz", freut sich Inge Friehs. Speziell die Wartebereich, die Gänge und die Beratungszimmer sind großzügiger gestaltet als am früheren Standort.

Im Wiener AMS Jugendliche betreuen exakt 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund 12.500 junge Menschen im Alter von 15 bis 21 Jahre. Knapp die Hälfte davon absolviert Ausbildungen, die anderen sind auf Arbeits- und Lehrstellensuche. Etwa zwei Drittel aller Gemeldeten haben migrantischen Hintergrund.

"Wir versuchen mit aller Kraft zu verhindern, dass die Jugendarbeitslosigkeit stark steigt", sagt Friehs. Ende 2009 betrug die Arbeitslosenquote der 15- bis 21-Jährigen in Wien 10,4 Prozent nach 9,7 Prozent vor einem Jahr.
Aufgrund der verschärften wirtschaftlichen Bedingungen hat das AMS Wien in jüngster Zeit zahlreiche Programme für Jugendliche gestartet. Diese reichen von Schnuppertagen in mehreren Branchen über das Nachholen von Bildungsabschlüssen bis zur Überbetrieblichen Lehrausbildung. "Wie auch bei den Erwachsenen ist Bildung ist ein zentrales Thema im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit", betont Friehs.

Quantitativer Schwerpunkt der Jugendlichen-Programme des AMS Wien ist die Überbetriebliche Lehrausbildung. Diese durchlaufen im heurigen Jahr rund 4.500 Jugendliche, die in etwa 30 Sparten - von der Gastronomie über den Maschinenbau bis zur Friseurbranche - ihren Lehrabschluss absolvieren können. Das Budget hierfür beträgt 83 Mio. Euro, wovon das AMS Wien 72 Millionen und der Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds (Waff) elf Millionen trägt.

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