Stöger/Leitner: Angebot der Kinderrehabilitation in Österreich verbessern

Gesundheitsministerium unterstützt Bemühungen zur Schaffung spezialisierter heimischer Einrichtungen

St. Pölten, - (OTS/SPI) - Tausende Kinder zwischen 0-14 Jahren leiden länger als 6 Monate an gesundheitlichen Problemen. Diese finden derzeit zur Rehabilitation und Nachbetreuung in einigen Spitälern, Abteilungen oder Vereinen Hilfe, spezielle Rehabilitationseinrichtungen für Kinder gibt es in Österreich nicht. Zudem gibt es immer wieder Probleme bei der Übernahme der Kosten. Wer und welche Körperschaft bzw. Versicherung die Kosten für die Rehabilitation eines kranken Kindes in Österreich übernimmt, ist oft unklar und für die Eltern mit einem bürokratischen Hürdenlauf verbunden. Vor wenigen Monaten startete Markus Wieser, Vater einer 13-jährigen an Leukämie erkrankten Tochter, die Initiative "Kinder-und Jugendlichenrehabilitation in Österreich". Ziel ist es, auf alle beteiligten Stellen einzuwirken, in Österreich ein entsprechendes Angebot zu schaffen und auch die Versicherungsfrage eindeutig gesetzlich zu regeln. Diese Bemühungen sind nun einen Schritt weitergekommen. Am Rande der SPÖ-Präsidiumsklausur diskutierten Gesundheitsminister Alois Stöger und Niederösterreichs LHStv. Dr. Sepp Leitner das Thema. ****

"Seitens des Gesundheitsministeriums sind wir in der Evaluierung. Wir gehen von einem Bedarf von bis zu 200 Kinderrehabilitationsplätzen in ganz Österreich aus, wobei wir kleineren und dezentralen Einrichtungen vor einer zentralen Einrichtung den Vorzug geben möchten. Klar ist, dass man sich intensiver mit der Versorgung von Kindern in den bereits bestehenden Einrichtungen auseinandersetzen muss ", so Gesundheitsminister Alois Stöger.

"Mich persönlich freut, dass wir diese wichtigen Weichenstellungen zur Verbesserung der rehabilitativen Betreuung doch rasch auf den Weg bringen konnten. In Österreich ist ein derartiges Angebot leider kaum vorhanden, die Betreuung bzw. Behandlung im Ausland oft mit großen finanziellen Aufwendungen für die Eltern sowie unklaren rechtlichen und versicherungstechnischen Zuständigkeiten verbunden. Interesse für derartige Einrichtungen kommt beispielsweise bereits aus St. Pölten oder aus dem Bundesland Salzburg, wo Landeshauptfrau Burgstaller eine derartige Einrichtung gerne einrichten würde", so LHStv. Dr. Sepp Leitner zu den Gesprächen mit Gesundheitsminister Stöger. (Schluss) fa

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