Keine UVP für geänderte Trassenführung der Umfahrung Bad St. Leonhard

LH Dörfler: Ermittlungsverfahren brachte klares Ergebnis - Die von Bgm. Simon Maier vorgeschlagene Ersatztrasse kann gebaut werden

Klagenfurt (OTS/LPD) - Für die geänderte Trassenführung bei der Umfahrung Bad St. Leonhard ist keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig. Dies hat ein von der Abteilung Infrastruktur und Wirtschaftsrecht des Landes durchgeführtes Ermittlungsverfahren ergeben. Aus dem Verfahren ist hervorgegangen, dass es durch die Änderung des Trassenverlaufes zu keinen belastenden Wirkungen für die Bevölkerung und die Umwelt kommen wird.

Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler freut sich über dieses Ergebnis, weil nach der Kostenexplosion des Bauabschnitts Bahnquerung im südlichen Teil der Umfahrung von sieben Mio. auf 20 Mio. Euro, die vom Landesrechnungshof kritisierte Variante verworfen werden konnte, und eine wesentlich günstigere Variante umgesetzt werden kann.

Es wurden drei Ersatzvarianten erarbeitet, wobei die von Bürgermeister Simon Maier vorgeschlagene Variante sich als am besten geeignet erwiesen hat und für das Feststellungsverfahren eingereicht wurde. Damit kann die Abteilung 17 die weitere Detailplanung bzw. die Vergabe der Brücke durchführen. Dörfler bedankt sich bei Bürgermeister Simon Maier für die konstruktive Zusammenarbeit und für den guten Lösungsvorschlag.

Nachdem die Grundstückseinlösen für die neue Trasse bereits einvernehmlich abgewickelt wurden, steht dem Baubeginn nichts mehr im Wege. Für die Bevölkerung von Bad St. Leonhard ist eine deutliche Entlastung vom Verkehr in greifbare Nähe gerückt. Die Details der neuen Variante werden vom Landeshauptmann im Rahmen einer Bürgerinformation in Bad St. Leonhard präsentiert.

Dörfler: "Ich möchte mich auch bei den Projektverantwortlichen der Landesstraßenverwaltung, beim Leiter der Abteilung 17, Volker Bidmon, und bei den zuständigen Projektleitern im Straßenbauamt Wolfsberg bedanken, die nach der Rechnungshofkritik an der Unterflurtrasse eine neue kostengünstigere Variante erarbeitet haben."

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