WK-Wahlen: Kärntner Freiheitliche sagen Wirtschaftsbund-Absoluter den Kampf an

Spitzenkandidat Matthias Krenn: "Weg mit dem selbstherrlichen Monopol!" - RfW von Unstimmigkeiten im freiheitlichen Lager nicht berührt: Eigenständiger Verein

Klagenfurt (OTS/RfW) - Das Brechen der absoluten Mehrheit des ÖVP-Wirtschaftsbundes ist das erklärte Ziel der Ringes Unabhängiger und Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RfW) bei der Wirtschaftskammerwahl in Kärnten am 1. und 2. März. Von den derzeitigen Unstimmigkeiten im freiheitlichen Lager sei der RfW in keiner Weise betroffen, versicherte Spitzenkandidat Matthias Krenn am Montag in einer Pressekonferenz zum Auftakt des Wahlkampfes in Klagenfurt.

"Wir sind seit jeher ein eigenständiger Verein für alle freiheitlichen, freisinnigen und unabhängigen Unternehmer sowie für jene, die den Knebel des schwarzen Wirtschaftsbundes abgeschüttelt haben", erklärte Krenn. An der Linie des RfW, konsequent für die Anliegen der kleinen und mittleren Unternehmen einzutreten, habe sich nie etwas geändert, sei es vor oder nach der Gründung des BZÖ gewesen. Krenn: "Und das wird auch in Zukunft so bleiben, wie auch immer die Entscheidung auf dem Landesparteitag am 16. Jänner ausfallen wird." Krenn: "Wir sind offen für alle."

"Weg mit dem selbstherrlichen Monopol des Wirtschaftsbundes" lautet der Slogan des RfW in Kärnten, das bei der Wahl vor fünf Jahren knapp 29 Prozent errungen hatte. Dem Wirtschaftsbund - er erreichte im Jahre 2005 rund 53 Prozent der Stimmen - wird vorgeworfen, die Wirtschaftskammer quasi als sein Eigentum zu betrachten und von Wien sowie der dortigen ÖVP "ferngesteuert" zu sein. Matthias Krenn: "Die Kärntner Unternehmerinnen und Unternehmer haben bei der kommenden Wahl die Möglichkeit, ein Signal zu setzen und erstmals in der Geschichte Österreichs den Machtapparat des Wirtschaftsbundes aufzubrechen."

Erreichen will Krenn, der am 29. Jänner 50 Jahre alt wird, dieses Ziel mit einer Reihe von Forderungen. Diese beziehen sich unter anderen auf mehr Eigenkapital für Betriebe durch Senkung der Unternehmenssteuern, den Rückfluss der den Banken gewährten Milliarden in die Wirtschaft, den Kampf gegen die übermäßig hohen Zinsen der Banken, die Aufhebung der Maastricht-Kriterien für die Gemeinden, die Rodung des Förderdschungels, eine Vereinfachung der Tourismusabgabe sowie auf Maßnahmen im Kampf gegen das Preisdiktat durch Konzern-Eigenmarken.

Auch innerhalb der Kärntner Wirtschaftskammer will der RfW-Spitzenkandidat Reformen durchziehen, um das Service für die Klein-Unternehmer zu verbessern. So sollen diese, etwa bei Kredit-und Förderansuchen, nicht nur in den Genuss einer Einmal-Beratung kommen, sondern laufend begleitet werden, "bis hin zum Erfolg". Auch im Falle von Betriebsneugründungen, insbesondere bei Risikobetrieben, ist laut Krenn eine Einmalberatung bei weitem nicht ausreichend.

Eine "echte Schwachstelle" ist für den RfW-Spitzenkandidaten die Rechtsabteilung der Wirtschaftskammer. Viele Unternehmer würden sich aus diesem Grund lieber an die Arbeiterkammer um eine Rechtsauskunft wenden. Krenn tritt deshalb dafür ein, praxiserprobte Rechtsanwälte außer Haus unter Vertrag zu nehmen.

Eines steht für Matthias Krenn außer Zweifel: "Der Erfolg muss sich durch Leistung definieren." Dazu brauche es aber ein deutliches Mehr an unternehmerischer Freiheit, welche wiederum nur durch ein Mehr an Eigenkapital erreicht werden könne. Der Druck auf den Bund, die Unternehmenssteuern zu senken, müsse laut Krenn deutlich erhöht werden. Ein schwarzer Wirtschaftskammerpräsident werde hier aber nicht mitspielen. Daher auch der RfW-Wahlslogan: "Nicht länger Schwarz sehen!"

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