Scheuch: Parteitag bringt Stärkung für eigenständigen Kärntner Weg

Nach vielen Fragen jetzt massive Zustimmung

Klagenfurt (OTS) - In Vorbereitung des samstägigen Parteitags traf sich heute der Parteivorstand der Freiheitlichen in Kärnten. Landesparteiobmann DI Uwe Scheuch gab im Anschluss daran die wichtigsten inhaltlichen Tagesordnungspunkte bekannt. Ein Leitantrag wird die Eckpfeiler der Politik der Freiheitlichen in Kärnten, von einer strengen Asylpolitik und einem Heimat- und Traditionsbewusstsein über eine umfassende Familienpolitik bis hin zum Bildungsmodell Kärnten, umfassen. Außerdem werden mit weiteren Anträgen der Austritt aus der Dachorganisation des BZÖ, die Eigenständigkeit der Freiheitlichen in Kärnten und die Stärkung der Mitsprache Kärntens auf Bundesebene durch eine Wahlplattform mit der FPÖ bei künftigen Nationalratswahlen beschlossen.

Die Rückmeldungen der letzten Tage, von Heiligenblut bis Bad St. Leonhard, hätten laut Scheuch gezeigt: "Auch wenn es anfangs viele Fragen zu beantworten galt, gibt es jetzt eine massive Unterstützung sowohl für das Ziel dieses Schrittes als auch das Vorgehen. Der Kampf gegen Rot und Schwarz braucht eine starke Kärntner Landesgruppe und ein geeintes freiheitliches Lager. Das sehen alle so!" Mit Scheuch stellten sich die drei Kärntner Nationalräte Strutz, Linder und Jury und auch LH Gerhard Dörfler der Presse, um die Breite der Unterstützung zu demonstrieren. Letztgenannter soll LPO Scheuch künftig auch als stellvertretender Parteichef zu Seite stehen.

Seitens des Bundes-BZÖ gab es weder Anfragen noch Anträge zum Parteitag. "Bucher und Petzner kommen zwar immer wieder mit der "No-na-net"-Forderung nach gelebter Demokratie am Parteitag, selbst halten sie sich aber nicht daran. Sonst wären ihrerseits ja wohl fristgerecht Anträge eingereicht worden. Das ist aber nicht passiert - außer, dass sie die knapp 400 altgedienten Delegierten des Parteitags als undemokratisch verunglimpfen. Vielleicht hat man ja doch eingesehen, dass man mit einem liberalen Kurs a la Heide Schmidt in Kärnten nicht weit kommt", schloss Scheuch.

(Schluss/le)

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