ARBÖ-Wien entschieden gegen City Maut

Wien (OTS) - Der ARBÖ Wien lehnt die Einführung einer City-Maut für Wien ab, für die sich die Grünen stark machen, aus ökonomischen Gründen und in aller Deutlichkeit. "Statt die Autofahrer, die Jahr für Jahr 12 Mrd. Euro an automotiven Steuern und Abgaben leisten, neuerlich zur Kassa zu bitten, soll in Wien die funktionierende Parkraumbewirtschaftung weiterentwickelt werden", spricht Herbert Hübner, Geschäftsführer des ARBÖ Wien, in der laufenden Debatte klare Worte.

Hübner erinnert an die zusätzliche Belastung der Autofahrer in Wien durch Ausdehnung der Kurzparkzeit seit September 2007, die Wirkung gezeigt hat: 2008 hat sich das Kfz-Verkehrsaufkommen in Wien deutlich verringert, um 1,1 Prozent (auf 787.000 Kfz im Tagesschnitt), in den inneren Bezirken ist das Kfz-Aufkommen sogar um überdurchschnittliche 2,6 Prozent gesunken. "Das gewachsene Parkraumkonzept greift. Es gibt keinen Grund, auch noch zusätzliche Belastungen wie eine City Maut darüberzustülpen, wie dies die Grünen fordern." Dies wäre eine unsoziale Maßnahmen, die vor allem die weniger gut gestellten Pendlerinnen und Pendler extrem hart treffen würde, argumentiert der Geschäftsführer des ARBÖ Wien. Immer mehr Wiener sind auf Fahrrad und Öffis umgestiegen, der Motorisierungsgrad hat 2008 mit 390 Pkw pro Einwohner im Bundesländer-Ranking den niedrigsten Wert erreicht.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/27

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ Wien
Landesgeschäftsführer Herbert Hübner
Tel.: 0664/60 123 334
mailto: wien@arboe.at
http://www.arboe-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0002