VP-Riha: Bedarfsgerechter Kindergarten in Wien nach wie vor nicht Realität

ÖVP Forderung nach Entwicklungsplan für vorschulisches Bildungs- und Betreuungswesen und Rechtsanspruch in Landesgesetzgebung

Wien (OTS) - Anlässlich des Startes für die Anmeldung für das kommende Kindergartenjahr erneuert ÖVP Wien Gemeinderätin Monika Riha ihre Forderungen nach einem wirklich bedarfsgerechten Ausbau an vorschulischen Betreuungsplätzen.

Riha erinnert in diesem Zusammenhang an den eklatanten Mangel bei Betreuungsplätzen für unter 3-Jährige. "Nur jedes 4. Kind unter 3 Jahren kann derzeit einen Platz bekommen. Und bei den 3 bis 6-Jährigen sind es mindestens 10 Prozent der Kinder, die keinen Platz erhalten werden. Das ist eine ganz und gar nicht zufriedenstellende Situation! Durch die bevorzugte Aufnahme von 5 bis 6jährigen Kindern wird sich zudem die Situation bei den unter 3-Jährigen noch weiter verschärfen", betont Riha.

Um dem bestehenden Mangel gegenzusteuern und ein wirklich bedarfsgerechtes Angebot an vorschulischen Betreuungsplätzen zu schaffen, fordert die VP-Gemeinderätin einen umfassenden Entwicklungsplan für das vorschulische Bildungs- und Betreuungswesen. "Unser Ziel muss es sein, bis 2013 ausreichend Kindergartenstandorte und Gruppen zu haben, damit wirklich alle Wiener Kinder, die einen Kindergartenplatz benötigen, auch einen erhalten. Auf Basis strenger Qualitätskriterien muss daher die Zahl der Kindergärten und der Kindergruppen zügig ausgeweitet werden."

Rechtsanspruch in der Landesgesetzgebung gefordert

Als weitere Notwendigkeit sieht Riha die Verankerung eines Rechtsanspruches auf einen Kindergartenplatz in der Landesgesetzgebung. "Ein Kindergartenplatz ist nämlich das gute Recht eines jeden Wiener Kindes und damit ein wichtiger Baustein in der Bildungsbiografie eines Menschen. Da ist es nur logisch, dass man die rechtlichen Rahmenbedingungen entsprechend verbessert."

"Der Kindergarten ist heute zum Vorteil unserer Kinder ein 'Bildungsgarten'! Wien muss es schaffen, das vorschulische Bildungs-und Betreuungswesen bedarfsgerecht auszubauen, damit unsere Kinder die besten Chancen für ihre Zukunft haben. Das alleine muss Grund genug sein, um alle Anstrengungen deutlich zu steigern", betont Riha abschließend.

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