Gewerbe und Handwerk: 2009 endet mit leichtem Konjunkturminus

Zunehmender Optimismus für 2010; Beschäftigtensituation nach wie vor stabil

Wien (OTS/PWK007) - Die aktuellen Ergebnisse der
Konjunkturerhebung der KMU-Forschung Austria zeigen für das 4. Quartal 2009 eine negative Entwicklung in den investitionsgüternahen Branchen und eine leichte Verbesserung im konsumnahen Bereich. Die Geschäftslage wird insgesamt etwas schlechter beurteilt als im 4. Quartal 2008.

Die öffentlichen Aufträge, die ohnedies nur mehr 14% der Gesamtaufträge im Gewerbe und Handwerk ausmachen, sind um 3,4% gesunken.

Für das 1.Quartal 2010 sind die Erwartungen der Unternehmer und Unternehmerinnen in den investitionsgüternahen Branchen weiterhin gedämpft; bei den konsumnahen Branchen überwiegt - nach einem Rückgang im Jahr 2009 - wieder der Anteil der Optimisten.

Gewerbe und Handwerk werden auch im Jahr 2010 ein verlässlicher und sicherer Arbeitgeber sein. 77% der österreichischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe werden den Beschäftigtenstand in den kommenden Monaten halten. 9% der Betriebe beabsichtigen, Personal einzustellen und 14% befürchten, den Beschäftigtenstand reduzieren zu müssen. Die insgesamt geplante Reduzierung des Personalstandes im Zeitraum Jänner bis März 2010 liegt mit minus 3,4% leicht über dem Vorjahresniveau (-2,8%). Die bedeutet einen prognostizierten Personalabbau von etwa 3.500 von insgesamt 570.000 Mitarbeitern.

Aktuelle Kennzahlen*:

Stimmungsbarometer: - 2% Punkte
Auftragsbestände: - 6%
Öffentliche Aufträge: - 3%
Umsatzentwicklung: + 3% Punkte

*Quelle: KMU Forschung Austria, Konjunkturbeobachtung 4.Quartel 2009

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