FCG Lehrergewerkschafter Stephan Maresch: BMn Schmied zündet Polittorpedo gegen die Schulen

Wien (OTS) - Die von Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied 2009 losgetretene Hetzkampagne gegen die österreichische Lehrerschaft stellt sich immer mehr als Polittorpedo einer orientierungslosen Ressortleiterin gegen die Bildungslandschaft unseres Landes heraus, meint Stephan Maresch, Vorsitzender des ZA/Wien/APS. Es zeigt sich, dass Schmied nicht nur von den wahren Problemen in unseren Schulgebäuden keine Ahnung hat, sondern es erhärtet sich auch der Verdacht, dass das ehemalige Vorstandsmitglied der desavouierten Kommunalkredit in ihren eigenen Budgetfragen alles andere als trittsicher ist.

Die bereits im Frühjahr 2009 von der Lehrergewerkschaft bezweifelten Berechnungen von Schmied stellen sich nun endgültig als Fehler der Frau Bundesministerin heraus. Wer böses vermutet könnte meinen, dass Schmied bewusst mit falschen Zahlen agierte. Jeder Pädagoge lernt in seiner Ausbildung, dass eine gute Vorbereitung das wichtigste Handwerkszeug ist. Trotz externer und mit Steuergeld hochbezahlter Experten schafft es Schmied nicht seriös die wahren Probleme der Schulen abzuarbeiten. Unser Angebot ihr dabei zu helfen, ignoriert sie. Schmied ist nicht in der Lage Ihr Budget richtig zu erstellen und macht zusätzlich unseren Berufsstand ständig schlecht, merkt Maresch an.

Hätte sich die LehrerInnengewerkschaft im Frühjahr 2009 gegen die angedrohte Arbeitszeiterhöhung und den damit verbundenen Abbau von 10.000 Lehrerdienstposten nicht so vehement gewehrt, würden nun die bereits arbeitslosen KollegInnen und jene, die stattdessen unter widrigsten Bedingungen 10% mehr Arbeit zu gleichem Lohn verrichten hätten sollen, erfahren, dass diese Opfer nur die Folge des Chaos in Schmieds Bildungsressort sind.

Bedenkt man Schmieds Performance der letzten Jahre, ihren menschenverachtenden Umgang mit der Lehrerschaft, das Anfüttern gewisser Medien mit Steuergeld, um mit bunten Hochglanzinseraten Fehlplanungen zu übertünchen, so kann man sich ausmalen, was bei der angestrebten und ideologisch eingefärbten Schulreform der sozialistischen Ministerin am Ende des Tages herauskommt!

Zum Schluss appelliert Maresch an die Entscheidungsträger in der SPÖ, diesem nicht akzeptablen Treiben endgültig ein Ende zu setzen und sich der Verantwortung gegenüber den österreichischen SchülerInnnen und tausenden PädagogInnen bewusst zu werden, indem sie anstatt ideologische Monologe zu halten in den Dialog mit der Standesvertretung eintreten.

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