FPÖ-Hofer: Österreich muss Beitrag zum Jahr der Biodiversität leisten

Wien (OTS) - Nachdem die UNO 2010 zum Jahr der Biodiversität erklärt habe, sei es nun auch an Österreich einen Beitrag dazu zu leisten, forderte der freiheitliche Umweltsprecher NAbg. Ing. Norbert Hofer, der vom zuständigen Ressortminister Berlakovich noch nichts Diesbezügliches vernommen hat.

Im vergangenen Jahrzehnt hätten wir 90 Prozent der Kohl-, Tomaten-und Maissorten verloren, erinnerte Hofer. Zudem sei noch jede vierte Säugetierart vom Aussterben bedroht. Viele Tier- und Pflanzenarten seien bereits für immer von der Erde verschwunden, von anderen existierten nur noch wenige Exemplare, so Hofer.

Speziell für Österreich sei es von besonderer Bedeutung auf die kleinstrukturierte österreichische Landwirtschaft zu achten, betone Hofer, der darauf verwies, dass weltweit zu beobachten sei, dass monströse Agrarindustrien Kleinbauern vertrieben, Böden auslaugten und vergifteten. Diese meist monokulturelle Bewirtschaftung trage massiv zu weiteren Biodiversitätsverlusten bei, kritisierte Hofer.

Die Agrogentechnik sei ein Experiment mit ungewissem Ausgang, warnte Hofer. "Wir dürfen das unserer gesunden, hochwertige Produkte liefernden Landwirtschaft nicht antun." Es gehe schließlich auch um die künftige Versorgungssicherheit auf dem Nahrungsmittelsektor, die durch die >Patente auf Leben< der Gentech-Konzerne absolut gefährdet sei.

Ein wesentlicher Beitrag Österreichs zum UN-Jahr der Biodiversität könne etwa die Anlage eines Gen-Pools für heimische Tier- und Pflanzenarten sein, etwa nach Vorbild der in Deutschland höchst erfolgreichen Fischgendatenbank, forderte Hofer abschließend.

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