Heinisch-Hosek: Menschen, die flüchten, sind keine Verbrecher

Fekter-Vorschlag ist unmenschlich

Wien (OTS/SK) - Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek betonte heute, Sonntag, in Reaktion auf die "Pressestunde" mit Innenministerin Fekter: "Ich bin enttäuscht und entsetzt. Denn der heute von Ministerin Fekter präsentierte Vorschlag birgt ein so hohes Maß an Unmenschlichkeit, dass sich mir der Magen umdreht. Österreich hat als Rechtsstaat eine lange Tradition und unser Land hat sich beim Ungarischen Volksaufstand 1956 dank seiner Mitmenschlichkeit und Solidarität mit den Flüchtlingen einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Wir werden nicht zulassen, dass unser guter Ruf als Rechtsstaat, in dem Humanität groß geschrieben wird, aufs Spiel gesetzt wird." Die Frauenministerin verdeutlichte weiters, dass "es ganz sicher keine Lösung ist, Flüchtlinge - unter ihnen viele Frauen und Kinder - bei ihrer Ankunft in Österreich einzusperren. Ministerin Fekter muss jetzt dafür sorgen, dass es zu einer Beschleunigung der Verfahren kommt, statt Menschen, die nichts angestellt haben und schon gar keine Verbrecher sind, einzusperren, so Heinisch-Hosek abschließend. **** (Schluss) mb

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