FPK-Gritsch: Beschädigung des eigenen Parteichefs bei ÖVP auf Tagesordnung!

Obernosterer zielt mit Forderung nach Klärung der politischen Verantwortung bei Hypo auf Parteichef Martinz

Klagenfurt (OTS) - "Bei der ÖVP steht die direkte und indirekte Beschädigung des eigenen Parteichefs auf der Tagesordnung", so der Wirtschaftssprecher der Freiheitlichen in Kärnten, LAbg. Bernhard Gritsch, in einer Reaktion auf die heutige Wortmeldung des Kärntner ÖVP-Nationalratsabgeordneten Obernosterer in der Causa Hypo U-Ausschuss. Der Druck auf Josef Martinz halte an, anders könne man sich die Aussendung von Obernosterer nicht erklären.

"Offenbar versucht die ÖVP so zu tun, als hätte sie mit der Hypo plötzlich nichts zu tun. Hat Obernosterer vergessen, dass sein Kärntner ÖVP-Chef Martinz seit 2006 durchgehend Aufsichtsratsvorsitzender der Kärntner Landesholding und damit Chef jener Gesellschaft ist, die Eigentümer der Kärntner Hypo-Anteile war?", fragt Gritsch. Wenn Obernosterer nun die Klärung der politischen Verantwortung und etwaige Mittäterschaften durch den Untersuchungsausschuss fordere, ziele er damit direkt auf seinen eigenen Parteichef Martinz. "So stelle ich mir gute Parteifreunde vor."

Die Aussagen von Obernosterer würden aber auch ein bedenkliches Licht auf die Tärtigkeit von ÖVP-Klubobmann Tauschitz als Vorsitzender im ersten Hypo-Untersuchungsausschuss werfen. Für Obernosterer habe dieser U-Ausschuss offenbar keinerlei Klärung gebracht.

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