"profil": Affäre Hypo: Bayerische Landesbank und Hedgefonds Cheyne Capital größte Berlin-Investoren

BayernLB und institutionelle Investoren finanzierten drei Viertel des Hypo-Engagements 2007 - Tilo Berlin sagt vor Staatsanwaltschaft München aus

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, wurde annähernd die Hälfte des 635 Millionen Euro schweren Hypo-Engagements der Gruppe um Vermögensverwalter Tilo Berlin von der Bayerischen Landesbank selbst finanziert. Im April 2007, wenige Wochen bevor die Bayern die Mehrheit an der Hypo Alpe-Adria-Bank International AG erwarben, erhielt Berlin & Co. von der BayernLB einen Kredit über 300 Millionen Euro, um den Anteil von zuvor 9,1 Prozent auf 25 Prozent plus eine Aktie aufzustocken. Schon die beiden von Berlins Konsortium gezeichneten Hypo-Kapitalerhöhungen im Dezember 2006 und März 2007 über insgesamt 250 Millionen Euro waren zu großen Teilen fremdfinanziert. Nach "profil"-Recherchen gewährte allein der britische Hedgefonds Cheyne Capital Management Berlin & Co. eine Kreditlinie über insgesamt 160 Millionen Euro. Berlins Privatinvestoren spielten demgegenüber eine nur untergeordnete Rolle. Wie "profil" weiter berichtet, wird sich Tilo Berlin auf eigenen Wunsch am Dienstag, den 12. Jänner, einer Einvernahme durch die Staatsanwaltschaft München stellen.

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