Homophobe Beschimpfungen nicht tolerieren

Prammer und Heinisch-Hosek gegen verbale Entgleisungen eines FPÖ-Abgeordneten

Wien (OTS/SK) - Mit Entrüstung reagieren Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek auf die verbalen Entgleisungen des FPÖ-Nationalratsabgeordneten Werner Königshofer. "Für mich ist der Kampf gegen jede Art von Diskriminierung eine Verpflichtung und dazu gehört auch, homophobe Beschimpfungen nicht zu tolerieren", sagte Prammer. Königshofer, der den Grünen Tiroler Landtagsabgeordneten Gebi Mair als "Landtagsschwuchtel" bezeichnete, habe mit dieser beleidigenden Formulierung die Grenzen des Tolerierbaren deutlich überschritten. "Eine derartige Ausdrucksweise hat nichts mehr mit politischer Auseinandersetzung zu tun. Diskriminierung beginnt bei der Sprache und Politikerinnen und Politiker müssen nicht nur hier eine Vorbildfunktion erfüllen." ****

Die für Gleichstellung zuständige Ministerin Heinisch-Hosek bezeichnete die Formulierung Königshofers als "diskriminierend und entwürdigend". "Solche Äußerungen zeugen von einer intoleranten und undemokratischen Geisteshaltung und dürfen nicht ignoriert werden", betonte Heinisch-Hosek. Eine Entschuldigung des FP-Abgeordneten sei das Mindeste, was in diesem Fall angebracht scheint, so Prammer und Heinisch-Hosek. (Schluss) rb/cv

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