- 08.01.2010, 15:54:55
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Schmied - eine Unterrichtsministerin mit Rechenschwäche
Hat sie uns bewusst falsch informiert oder kann sie es nicht besser?
Wien (OTS) - fragen sich die Verhandler der ARGE-Lehrer nachdem
bekannt wurde, dass die Unterrichtsministerin 120 Millionen Euro an
die BIG überweisen konnte, die vor einigen Wochen noch nicht
vorhanden waren. Vielleicht bleiben der ehemaligen Bankerin noch mehr
als die gerade bekannt gewordenen 120 Millionen?
Zur Erinnerung: Die Ministerin ortete im März mit ihrem nicht
belegbaren Finanzplan einen Finanzierungsbedarf von 525 Millionen für
2 Jahre. 6 Wochen lang lehnte Schmied exakt jene Vorschläge der
Gewerkschaft ab, die jetzt den völlig unerwarteten Geldsegen
verursachen. Vor der letzten Verhandlungsrunde im April fand die
Ministerin einen Rechenfehler in ihrem Budgetplan und reduzierte das
Finanzierungsvolumen von 525 auf 420 Millionen Euro. Wohl aus gutem
Grund verweigerte sie den Lehrervertretern einen umfassenden Einblick
in ihre Bücher.
Nach der Offenbarung einer komplett falschen Finanzplanung stellt
sich die Frage, ob eine Ministerin weiterhin tragbar ist, die die
Öffentlichkeit derart falsch informierte und offensichtlich nicht in
der Lage ist, eine annähernd richtige Finanzplanung für ein
Kalenderjahr zu erstellen.
Die ARGE-Lehrer fordert die Offenlegung der Rechnungsabschlüsse
der letzten Jahre um der Öffentlichkeit erklärbar zu machen, weshalb
- die flächendeckende Senkung der Klassenschülerhöchstzahl auf 25 in der Unterstufe noch immer nicht umgesetzt ist? - in der Oberstufe aller Schularten weiterhin mehr als 30 Schülerinnen in einer Klasse unterrichtet werden müssen? - Auch künftig für durchschnittlich 10.000 SchülerInnen nur ein Schulpsychologe (Psychagoge) vorhanden ist?
Rückfragehinweis:
Walter Riegler, Tel.: 0664/403 94 73
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/93
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