Schmied - eine Unterrichtsministerin mit Rechenschwäche

Hat sie uns bewusst falsch informiert oder kann sie es nicht besser?

Wien (OTS) - fragen sich die Verhandler der ARGE-Lehrer nachdem bekannt wurde, dass die Unterrichtsministerin 120 Millionen Euro an die BIG überweisen konnte, die vor einigen Wochen noch nicht vorhanden waren. Vielleicht bleiben der ehemaligen Bankerin noch mehr als die gerade bekannt gewordenen 120 Millionen?

Zur Erinnerung: Die Ministerin ortete im März mit ihrem nicht belegbaren Finanzplan einen Finanzierungsbedarf von 525 Millionen für 2 Jahre. 6 Wochen lang lehnte Schmied exakt jene Vorschläge der Gewerkschaft ab, die jetzt den völlig unerwarteten Geldsegen verursachen. Vor der letzten Verhandlungsrunde im April fand die Ministerin einen Rechenfehler in ihrem Budgetplan und reduzierte das Finanzierungsvolumen von 525 auf 420 Millionen Euro. Wohl aus gutem Grund verweigerte sie den Lehrervertretern einen umfassenden Einblick in ihre Bücher.

Nach der Offenbarung einer komplett falschen Finanzplanung stellt sich die Frage, ob eine Ministerin weiterhin tragbar ist, die die Öffentlichkeit derart falsch informierte und offensichtlich nicht in der Lage ist, eine annähernd richtige Finanzplanung für ein Kalenderjahr zu erstellen.

Die ARGE-Lehrer fordert die Offenlegung der Rechnungsabschlüsse der letzten Jahre um der Öffentlichkeit erklärbar zu machen, weshalb

  • die flächendeckende Senkung der Klassenschülerhöchstzahl auf 25 in der Unterstufe noch immer nicht umgesetzt ist?
  • in der Oberstufe aller Schularten weiterhin mehr als 30 Schülerinnen in einer Klasse unterrichtet werden müssen?
  • Auch künftig für durchschnittlich 10.000 SchülerInnen nur ein Schulpsychologe (Psychagoge) vorhanden ist?

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