BZÖ-Petzner: Fekter muss Pläne für drittes Erstaufnahmezentrum aufgeben

Wien (OTS) - "Weder sind derzeit Traiskirchen oder Thalham überbelegt, noch kann es das Ziel der Bundesregierung sein, mehr Asylwerber nach Österreich zu holen. Deshalb muss es einen gänzlichen Verzicht auf das geplante dritte Erstaufnahmezentrum geben. Innenministerin Fekter soll endlich ihr Scheitern eingestehen und zugeben, dass ein weiteres Asyllager in Österreich nicht durchsetzbar und nötig ist. Es muss hier verpflichtende Volksbefragungen geben und diese werden immer negativ ausgehen, weil die Menschen erkannt haben, dass kein drittes Erstaufnahmezentrum gebraucht wird", so BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner.

Petzner zählt drei Maßnahmen, deren Umsetzung die Errichtung eines dritten Erstaufnahmezentrums nicht nötig machen, auf: "Erstens mehr Mittel für die Asyl-Richter, um die Verfahren zu beschleunigen und schneller abschieben zu können. Es gibt noch immer Asylverfahren, die 10 Jahre und länger dauern! Zweitens Wiedereinführung der Grenzkontrollen. Vor allem im Süden. Denn 40 Prozent der Asylwerber kommen derzeit über die italienische Grenze nach Österreich. Dieser Asyltourismus muss gestoppt werden. Und drittens die Schaffung einer Grenzschutztruppe, um die Einreise von Illegalen zu verhindern."

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