RfW: Die Wirtschaftskammer gehört nicht dem Wirtschaftsbund!

Der RfW ist die treibende Kraft in der Wirtschaftskammer Tirol

Innsbruck (OTS) - Der RfW Tirol startet heute offiziell in den WK-Wahlkampf und präsentiert RfW-Landesobmann KommR Winfried Vescoli als Spitzenkandidat.
"Wir wollen Wirtschaftpolitik für die Klein- und Mittelständischen Unternehmer in Tirol. Mit der herrschenden ÖVP-Macht im Land, wäre die Förderung von KMUs zwar ein Fingerspiel für den Wirtschaftsbund -passiert ist in den letzten fünf Jahren aber nichts", kritisiert Winfried Vescoli.
Der RfW-Spitzenkandidat hätte hingegen in der Vergangenheit bewiesen, dass er mit Kompetenzen und Beharrlichkeit seine Anliegen im Wirtschaftsparlament verfolgt und nennt als Beispiel die Senkung der Tourismusabgabe. Auf Initiative des RfW Tirol wurde die Senkung der Tourismusgebühr im Tankstellengewerbe erreicht: Ab 1. Jänner wird die umsatzabhängige Abgabe jährlich um 40 Prozent reduziert.

RfW als parteiunabhängige Interessensvertretung für KMUs!
Vescoli positioniert den RfW als eine Interessensvertretung für die Wirtschaftstreibenden, mit einer seit jeher parteiunabhängigen Linie. "Der Wirtschaftsbund betreibt Lobbying für selbsternannte Liftkaiser, "schwarze" Unternehmen und die Großen im Land. Wir engagieren uns für die Klein- und Mittelständischen Unternehmen in Tirol. Welche politische Einstellung der einzelne Unternehmer hat, ist uns egal. Denn wir bringen die Ideen und den "Zunder" mit, der dem Wirtschaftsbund fehlt!" erklärt Vescoli.
Im zweiten Teil der Start-Pressekonferenz präsentiert der RfW-Spitzenkandidat vier zentrale Wahlkampfthemen:
1. Faire Vergabepolitik im Land und in den Gemeinden!
Wir wünschen uns eine faire Vergabepolitik im Land und in den Gemeinden. Nachdem aber mit Hilfe der Tiroler Landesregierung die Direktvergabe in den Gemeinden schrittweise von 40.000 Euro auf mittlerweile 100.000 Euro angehoben wurde, sieht Vescoli da im buchstäblichen Sinne "schwarz".
2. Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen und flexible Öffnungszeiten! Wir wünschen uns die gezielte Förderung von Unternehmerinnen - denn die WK-Organisation "Frau in der Wirtschaft" schläft beim Thema Kinderbetreuung noch.

Denn damit Frauen Beruf und Familie vereinbaren können, braucht es eine leistbare ganztägige Kinderbetreuung mit flexiblen Öffnungszeiten - schließlich gibt es keinen Betriebskindergarten für selbstständig arbeitende Frauen.
3. Landesfördermittel für kleine und mittlere Tourismusunternehmer! Wir wünschen uns eine nachhaltige Tourismusförderung speziell der Kleinunternehmen im ländlichen Raum - die selbsternannten Liftkaiser im Zillertal können ganz gut selbst auf sich schauen! Das Land Tirol fördert Großprojekte ohne Rücksicht auf Mitbewerber und die ländliche Struktur. Der RfW fordert die Verteilung von Fördermittel an regionale Betriebe. Denn es sind die Kleinunternehmer, die durch ihre Existenz die ländliche Infrastruktur erhalten und das Bild vom urigen Tirol verkörpern!
4. Umweltbrennpunkt Hoftankstellen!
Wir fordern verbindliche Umweltstandards und einheitliche Rahmenbedingungen
für alle landwirtschaftlichen Hoftankstellen. Die Verantwortung dieser oft mangelhaften Praxis sieht Vescoli weniger bei den Landwirten als vielmehr beim Bauernbund und dem Wirtschaftsbund. Beide hätten die politische Macht hier etwas zum Positiven zu verändern, doch wolle man sich nicht gegenseitig wehtun.
Die Frage nach seinem WK-Wahlkampfziel beantwortet Vescoli klar mit "auf jeden Fall zweistellig, aber zumindest 10plus!"

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