Bures: Neue Sicherheitsvorschriften für Rettungshubschrauber sorgen für höchste Sicherheit für Flugretter und Passagiere

Lange Übergangsfrist um zeitgerechte Aufrüstung zu gewährleisten

Wien (OTS/BMVIT) - Seit 1. Jänner 2010 gelten neue Vorschriften für alle Luftfahrtunternehmen, die gewerbliche Rettungsflüge mit Helikoptern durchführen. Die Vereinheitlichung der Sicherheitsstandards aller Rettungshubschrauber-Einsätze stellt größtmögliche Sicherheit für Flugretter und Passagiere sicher. Mit 35 Rettungshubschraubern, die den neuen Standards entsprechen, hat Österreich eine einzigartige Versorgungsdichte in Europa. Verkehrsministerin Doris Bures: "Gerade weil Rettungseinsätze oft unter besonders gefährlichen Umständen stattfinden, sind höchste Sicherheitsstandards erforderlich. Diese sollen dazu beitragen, dass Helfer und Passagiere sicher an ihr Ziel kommen." ****

Wesentlichste Neuerung

Mit 1.1.2010 müssen Rettungshubschrauber höchste technische Anforderungen (z.B. bei Triebwerken und Aggregaten) erfüllen und speziellen Bauvorschriften entsprechen. Das erhöht den passiven Schutz der Passagiere und garantiert einen Flugbetrieb auf höchstem Niveau.

Regelung wird von Wirtschaftskammer begrüßt

Auch der Fachverband Luftfahrt in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) sieht die Zulassung dieser neuen Sicherheitsvorschriften als besonders wichtig an, da Rettungseinsätze sehr oft unter Extrembedingungen stattfinden und daher höchstmögliche Sicherheitsstandards gewährleistet sein müssen. (OTS vom 27.11.2009)

Lange Übergangsfrist, um Aufrüstung zeitgerecht zu gewährleisten - Strengere Vorschriften seit 1995 bekannt

Bereits 1995 wurden die betroffenen Unternehmen informiert, dass in naher Zukunft im Rettungshubschrauberbetrieb höchste technische Standards gelten werden. 1999 haben sich die Luftfahrtbehörden auf die neuen strengeren Standards geeinigt. Die Verordnung gilt seit Mitte 2008 und sie besagt dezidiert, dass mit 1. Jänner 2010 die strengeren Regelungen im Rettungshubschrauberbetrieb anzuwenden sind.

Sechs von sieben Unternehmen haben ihre Flotte rechtzeitig umgerüstet oder befinden sich gegenwärtig in der Umstellungsphase

35 österreichische Rettungshubschrauber entsprechen gegenwärtig den Vorschriften. Damit ist laut Austro Control die Versorgungsdichte einzigartig in Europa. Zur kolportierten Versorgungslücke im Pongau stellt Verkehrsministerin Doris Bures klar:"Wenn es tatsächlich so ist, wie Landeshauptmann-Stellvertreter Haslauer sagt, dass es im Pongau eine Versorgungslücke gibt, dann muss er als Verkehrslandesrat umgehend die Vorraussetzungen dafür schaffen, dass dort ein Rettungshelikopter stationiert werden kann, der die Auflagen erfüllt." (Schluss)

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