Zwazl: Überwältigende Mehrheit der Betriebe hält sich an Gesetze

"Wirtschaft nicht mit Pauschalverurteilungen verunglimpfen"

St. Pölten (OTS) - "Die überwältigende Mehrheit der niederösterreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer hält sich an die Gesetze und sorgt mit ihren Leistungen für Wohlstand und legale Beschäftigung", betonte heute Sonja Zwazl, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), zur aktuellen Debatte um die von Finanz-Staatsekretär Reinhold Lopatka angekündigten zusätzlichen Schwarzarbeits-Kontrollen. "Sie haben es nicht verdient, dass nun generell der Eindruck vermittelt wird, Betriebe würden im Zuge der Finanzkrise immer mehr auf illegale Wege setzen."

Illegale Beschäftigung widerspricht dem fairen Wettbewerb und muss natürlich verfolgt werden. "Schwarze Schafe sind aber die Ausnahme, nicht die Regel", so Zwazl. "Es geht nicht an, dass ganze Branchen oder sogar die Wirtschaft generell mit Pauschalverurteilungen verunglimpft wird." Niederösterreichs Betriebe, gerade auch die kleinen und mittleren Unternehmen, sind verlässliche Steuerzahler.

Tatsächlich werden die Unternehmerinnen und Unternehmer bereits mit einer Vielzahl an bürokratischen Verpflichtungen und Kontrollen konfrontiert, die das Maß des Erträglichen oftmals bereits überschreiten. Entsprechend skeptisch sieht Zwazl Lopatkas Ankündigung, die Kontrollen und damit den bürokratischen Aufwand für die Unternehmen noch weiter zu steigern. "Wenn es zusätzliche Kontrollen geben soll, dann müssen die sehr zielgerichtet auf bekannte Problemfelder gerichtet sein - etwa die Anmeldung von Scheinfirmen, die nichts mit Unternehmertum zu tun haben." (schluss)

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