FPÖ-Winter verurteilt Weihnachts-Massaker an koptischen Christen

Ägyptens Regierung muss muslimischen Extremisten Einhalt gebieten

Wien (OTS) - Die Grazer FPÖ-Politikerin und
Nationalratsabgeordnete Dr. Susanne Winter reagiert schockiert auf das feige Attentat auf koptisch-orthodoxe Christen nach einer Weihnachtsliturgie in der Kirche von Nag Hammadi, 130 Kilometer nördlich der bekannten ägyptischen Touristenmetropole Luxor. "Es ist besonders verwerflich, dass muslimische Extremisten ihren Hass gegen Andersgläubige gerade am orthodoxen Weihnachtstag an einem solch sakralen Ort demonstrieren, der eigentlich für die Barmherzigkeit und Nächstenliebe Gottes steht", so Winter.

Der Terroranschlag, bei dem acht Menschen getötet und neun weitere schwer verletzt wurden, ist ein weiterer Eskalationsschritt im religiös-motivierten Feldzug gegen die älteste christliche Glaubensgemeinschaft in Ägypten. Der Vertreibungskampf hat derart schlimme Züge angenommen, dass die verbleibende autochthone Minderheit von knapp acht Prozent durch massive Repressionen seitens der Muslime weiter dezimiert werden wird. Den Menschen wird seit den 80er Jahren und dem Erstarken des politisch-fundamentalen Islam kontinuierlich die Ausübung ihrer Religion verweigert. Es werden dubiose Gerichtsprozesse um Grundbesitze nahe koptischer Kirchen geführt, und Frauen werden vermehrt Opfer von Vergewaltigungen und Zwangsislamisierung. Laut Gesellschaft für bedrohte Völker haben in den letzten Jahrzehnten etwa 1.5 Millionen Christen Ägypten verlassen.

"Die ägyptische Regierung muss sich endlich vom Stuhl im Publikum erheben und der religiösen Intoleranz vieler Muslime durch politische Maßnahmen begegnen, ehe die Passivität in weitere Kriminalität gegen Andersdenkende mündet", so Winter, die eine lückenlose Aufklärung der Anschläge fordert. Ein Schutz für den Täter, der offensichtlich von einigen Politikern der radikalen Muslimbruderschaft gedeckt werde, sei auf das Schärfste abzulehnen. "Für die koptischen Christen ist das zwar nur ein kleines Stück einer Wiedergutmachung für jahrzehntelange Unterdrückung, aber ein dringend notwendiges Signal der verantwortlichen Regierung, die freie Religionsausübung auf dem Boden der Rechtsstaatlichkeit anzuerkennen und sich nicht durch extremistische Strömungen erpressen zu lassen", sagt die Abgeordnete.

Abschließend wünscht Winter der koptischen Gemeinde in Österreich einen friedlichen Start ins neue Jahr, in der Hoffnung, dass sich die Wogen der religiösen Intoleranz legen und den Kopten und auch allen anderen Christen in den muslimischen Ländern der Welt ihr verdientes Recht auf freie Religionsausübung zugesprochen wird.

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