FORMAT: Bank Austria gerät wegen Devisenoptionsgeschäften unter Druck

Ein Bericht der Wirtschaftspolizei Eisenstadt bringt die Bank in Bedrängnis

Wien (OTS) - Nach den Hausdurchsuchungen in vier Bank Austria-Standorten im Sommer wegen verlustreicher Devisenoptionsgeschäfte - kolportiert wird ein Gesamtschaden von 200 Millionen Euro - gibt es nun das erste Ergebnis der Ermittler. Aus einem Bericht der Wirtschaftspolizei Eisenstadt, der FORMAT exklusiv vorliegt, geht hervor, dass hinter den Geschäften System steckte und der Druck zum Verkauf dieser riskanten Produkte von der Zentrale ausgegangen ist. "Augrund der angeführten Ermittlungsergebnisse besteht der Verdacht, dass die UniCredit Bank Austria als Verband massiven Druck auf ihre Mitarbeiter zur Akquirierung von Treasuryprodukten ausgeübt hat", heißt es in dem Bericht. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt ermittelt deshalb gegen die Bank Austria nach dem Verbandsverantwortlichkeitsgesetz. Dem Institut droht nun eine Unternehmensstrafe, die bis zu 1,8 Millionen Euro hoch sein kann.

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