Bauinnung fordert verstärkte Maßnahmen gegen die Schattenwirtschaft

Vorrang für Beschäftigungsimpulse und steuerliche Anreize

Wien (OTS/PWKAVI) - Der Bundesinnungsmeister der Baugewerbe,
Ing. Hans-Werner Frömmel, unterstützt die von Staatssekretär Dr. Reinhold Lopatka vorgeschlagenen Maßnahmen gegen die Schattenwirtschaft, die bei der anhaltend wachsenden Arbeitslosigkeit weiter zunimmt. Zusätzlich spricht sich Frömmel für weitere, rasch wirksame öffentliche Impulse zur Ankurbelung der Bautätigkeit aus. "Eine möglichst hohe Beschäftigungsquote ist das Rezept Nr.1 gegen die illegale Bautätigkeit!"

Weiters plädiert Frömmel für die rasche Realisierung einer steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen nach deutschem Vorbild, wie sie erst kürzlich von WKO-Präsident Dr. Christoph Leitl vorgestellt wurde. Nach jüngsten Berechnungen von Friedrich Schneider, Wirtschaftsprofessor an der Johannes Kepler Universität in Linz, ist bei einem "Handwerkerbonus" von 20 % von 5.000 Euro pro Haushalt und Jahr ein Rückgang der Schwarzarbeit und Schattenwirtschaft am Bau um 2 bis 3 Milliarden Euro erzielbar. Durch fiskalische Anreize, so der Bundesinnungsmeister, werden illegale Erwerbstätigkeiten zur Steuerumgehung unattraktiv. Außerdem wird Privatkapital mobilisiert, das über die Realwirtschaft auch wieder das Steuer- und Abgabenaufkommen erhöht.

Um Scheinfirmen und organisierten Pfuscherpartien habhaft zu werden, forcieren die Bauinnungen die Zusammenarbeit mit der Kontrolle der illegalen Arbeitnehmer-beschäftigung (KIAB), die ihrerseits verstärkt - auch an Wochenenden - Baustellen überprüft. (us)

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