AMS OÖ setzt Euro 29,1 Mio. zur Qualifizierung Jugendlicher ein

Das AMS OÖ plant 2010 Qualifizierungsangebote für 11.800 junge Erwachsene und hat dafür Euro 29,1 Mio. budgetiert. Das entspricht 21% seines Förderbudgets.

Linz (OTS) - Die Lehrausbildung für 1.500 Jugendliche ist Teil der Ausbildungsgarantie, die von Bund, Land und AMS finanziert wird. Dabei ermöglicht ein gemeinsames Sonderprogramm von AMS und Land OÖ, in das jeder Partner 1,55 Mio. einbringt, eine Lehrausbildung für 400 Erwachsene unter 25 Jahren.

Zweitbeste Quote bei Jugendlichen
Mit 5,8% erzielte Oberösterreich im vergangenen Jahr die zweitniedrigste Arbeitslosenquote für Personen unter 25 Jahren. Der Anstieg gegenüber 2008 betrug 40,9% (gesamt: 42,6%). Im Jahresschnitt waren 6.169 Jugendliche im Vorjahr arbeitslos.

Lehrstellenmarkt weitgehend stabil
Mit 28.000 Lehrlingen zum Jahreswechsel blieb der Lehrstellenmarkt in Oberösterreich weitgehend stabil. Allerdings reduzierte sich die Zahl der Lehrlinge im ersten Lehrjahr von 8.516 (2008) auf 7.847 (2009). Ende Dezember lag die Zahl der sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden mit 695 Personen um 10% über dem Niveau von Dezember 2008. Die Zahl der nicht sofort verfügbaren Lehrstel-lensuchenden (1.213) stieg um 4,9%.

Zentrale Herausforderung für die Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik:
die prekäre Lage gering qualifizierter Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt

"Das AMS OÖ und das Wirtschaftsressort des Landes haben sich 2010 im Pakt für Arbeit und Qualifizierung ein gemeinsames strategisches Ziel gesetzt:
In Oberösterreich sollen mindestens 90 Prozent der Jugendlichen unter 25 Jahren eine abgeschlossene, beruflich verwertbare Ausbildung über die Pflichtschule hinaus erhalten. Das gemeinsame FacharbeiterInnen-Kurzausbildungsprogramm für 400 arbeitslose, gering qualifizierte Jugendliche ist ein erster Schritt dazu. AMS und Wirtschaftsressort können Jugendliche allerdings erst ab 15 Jahren unterstützen. In diesem Alter sind viele Weichen schon gestellt. Die Realisierung dieses Zieles erfordert daher die Mitarbeit aller Institutionen, die mit Jugendlichen vor Vollendung ihres 15. Lebensjahres zu tun haben", verweist Landesgeschäftsführer Roman Obrovski auf die Notwendigkeit längerfristiger, zielorientierter Kooperationen.

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